Die Tagung musste auf Grund geringer Anmeldezahl leider abgesagt werden.
Dreiländertagung
Wegsperren – und zwar für immer?
4./5. Juni 2012, Verkehrshaus der Schweiz
Wegsperren – und zwar für immer?
4./5. Juni 2012, Verkehrshaus der Schweiz
Resozialisierung im Spannungsfeld von Sicherheitserwartungen und sozialer Integration: Standortbestimmung und neue Perspektiven in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich
Die Tagung
Spätestens seit den 1970er- Jahren galt in demokratischen Rechtsstaaten wie in der Schweiz, in Deutschland oder in Österreich die Resozialisierung als zentrales und unbestrittenes Ziel des Strafvollzugs. Auch die gesetzlichen Grundlagen in diesen Ländern geben dem Straf- und Massnahmenvollzug nach wie vor die Resozialisierung und Bewährung als primäre Zielsetzungen vor. Die öffentliche Diskussion über Strafjustiz und Strafvollzug hingegen ist heute geprägt von Forderungen nach Nulltoleranz, Sicherheit und Wegsperren von gefährlichen Straftätern. Vor diesem Hintergrund stellt sich eine Reihe von Fragen: Ist die Idee der Resozialisierung gescheitert? Kann gesellschaftliche Sicherheit allein durch ausschliessende Massnahmen und harte, unerbittliche Strafen hergestellt werden? Oder braucht die Idee der Resozialisierung neue Inhalte und Konzepte? Und wie sehen die weiteren Perspektiven aus im nationalen und internationalen Vergleich?
Die internationale Fachtagung Wegsperren – und zwar für immer? nimmt eine kritische Standortbestimmung für die Schweiz, Deutschland und Österreich vor und sie zeigt Perspektiven einer rationalen Kriminalpolitik in der ambulanten und stationären Resozialisierung auf.
Zielpublikum
Die Tagung richtet sich an Fach- und Führungskräfte von Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten, Bewährunghilfe und Sozialarbeit, freien Trägern der Straffälligenhilfe, Mitarbeiter/innen in Strafvollzug, Untersuchungshaft, Massregelvollzug sowie an Wissenschaftler/innen, Behördenmitglieder, Politiker/innen, Vertreter/innen von Fachorganisationen und Medien aus der Schweiz, Deutschland und Österreich.
Veranstalter
Hochschule Luzern, Interdisziplinärer Schwerpunkt Gesellschaftliche Sicherheit und Sozialversicherungen
In Zusammenarbeit mit:
- Hochschule Luzern – Soziale Arbeit
- Competence Center Forensik und Wirtschaftskriminalität, Hochschule Luzern – Wirtschaft
- Deutsches Institut für Sozialwirtschaft (DISW), Kiel
- Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie Wien

