Kompetenzzentrum Soziale Sicherheit
Sicherheit gehört zu den grundlegenden menschlichen Bedürfnissen. Die Gesellschaft kennt verschiedene, differenzierte Normensysteme, Institutionen und Instrumente, die das öffentliche Interesse sozialer und gesellschaftlicher Sicherheit gewährleisten sollen. Dazu zählen auf der einen Seite das System der Sozialversicherungen und die Sozialhilfe, auf der anderen Seite Polizei, Strafjustiz, Straf- und Massnahmenvollzug sowie Bewährungshilfe. Die Instrumente reichen von Hilfe bis zu Repression, von finanziellen und beraterischen Leistungen bis zu polizeilichen und repressiven Interventionen. Soziale Arbeit ist als Profession in vielen dieser Systeme vertreten und mit allen konfrontiert.
Im Kompetenzzentrum Soziale Sicherheit befassen wir uns mit Aufgaben und Bezügen der Sozialen Arbeit zu den Systemen der sozialen und gesellschaftlichen Sicherheit. Ausgangspunkt sind dabei die Menschen und ihre Bedürfnisse, ihre rechtlichen Ansprüche und die staatlich auferlegten Verpflichtungen. Thema unserer Arbeit sind überdies die Qualität und die Folgen der Interventionen, insbesondere aus dem Bereich der Sozialen Arbeit. Wir orientieren uns am Erfordernis, dass die Leistungen der verschiedenen Systeme für die betroffenen Menschen interdisziplinär, interinstitutionell und interprofessionell verbunden werden müssen.
Wir sind im vierfachen Leistungsauftrag, das heisst in Lehre, Weiterbildung, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen tätig.
Das Kompetenzzentrum Soziale Sicherheit gehört zum Institut für Sozialarbeit und Recht.
Kontakt
Manfred Seiler
Verantwortlicher Kompetenzzentrum Soziale Sicherheit

