Student Award for Excellence
Eine Jury aus Studierenden, Dozierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Alumnis vergibt jedes Jahr den Student Award of Excellence an ein besonders wertvolles Studierendenprojekt.
2011: SKA-Lounge und After-Diplomfeier-Party
Ramona Schneider erhält den Student Award für ihr ausserordentliches Engagement für die Schaffung von Plattformen des Austausches und der Vernetzung zwischen Studierenden, Dozierenden und Praktikerinnen und Praktiker der Soziokultur, welche zur Findung und Festigung der Berufsidentität der Soziokulturellen Animatorinnen und Animatoren beitragen. So hat sie beispielsweise eine Lounge unter Leitung von Studierenden lanciert, bei der sich die Teilnehmenden über selbst gewählte Themen wie beispielsweise kreative oder innovative Projekte oder methodische Erfahrungen aus Auslandaufenthalten austauschen. Des Weiteren steht sie hinter einer After-Diplomfeier-Party namens «Partyzipier du Sau» und reagierte damit auf den Wunsch von abschliessenden Studierenden, nach der offiziellen Diplomübergabe den Studienabschluss gemeinsam feiern zu können. Sie gründete dazu den Verein zur Förderung der informellen Vernetzung (VFiV).
Kontakt SKA-Lounge: Sandro Villiger, E-Mail; Ursina Anesini, E-Mail
2010: Holzwerkstatt für Strassenkinder
Frowin Betschart erhält den Student Award für die Entwicklung und den Betrieb einer Holzwerkstatt als Freizeitbeschäftigung für Kinder im NAG Strassenkinderhilfswerk in Katmandu (Nepal). In dieser Holzwerkstatt lehrt der ehemalige Zimmermann den Kindern, eigene Gebrauchsgegenstände sowie Produkte für den lokalen Markt selbstständig herzustellen. Dank diesen Fähigkeiten verbessern die Kinder ihre Chancen für den späteren Berufseinstieg.
Website NAG
2009: Vermittlungsstelle Praxiserfahrung Plus von Martina Eiholzer, Rahel Hofer, Karin Jäggi, Sarah Jörg und Caroline Suter
Der Entscheid der Jury würdigt damit die innovative Gesamtleistung der fünf Studentinnen. Das Erkennen einer Problemlage, die Ableitung des Handlungsbedarfs, das Entwickeln der Vermittlungsstelle sowie ihre Implementierung haben dazu geführt, dass nicht nur für Organisationen aus dem Bereich der Sozialen Arbeit und die Hochschule Luzern, sondern insbesondere auch für Studierende ein nachhaltiger Mehrwert entstanden ist: Die Studierenden profitieren von der Vermittlungsstelle, indem sie die Möglichkeit von Feiwilligeneinsätzen im Feld der Sozialen Arbeit nutzen und somit erste Erfahrungen in der Praxis sammeln können. Sie verschaffen sich damit eine bessere Ausgangslage für den Einstieg in die Praxisausbildung und für den späteren Berufseinstieg. Auch die Organisationen aus dem Bereich der Sozialen Arbeit profitieren von der Vermittlungsstelle, da sie mit motivierten Studierenden als Freiwillige Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Aufgaben erhalten.
2008: "Hartes Brot ist nicht hart", Dokumentarfilm über die Schweizer Tafeln von Anja Brunner, Lea Hofer und Katrin Seidner
Die Jury würdigt das innovative Filmprojekt , mit dem den Studentinnen weit mehr als nur ein hervorragender Dokumentarfilm über die Stiftung Schweizer Tafeln gelungen ist. Sie ermöglichen mit ihrem Filmprojekt nicht nur einen diefferenzierten Blick auf das Tätigkeitsfeld dieser Stiftung, welche täglich 6,7 Tonnen überschüssige Esswaren gratis an bedürftige Einrichtungen verteilt, sondern darüber hinaus erwirken sie auch eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Anliegen von Armutsbetroffenen in der Schweiz. Die Sensibilierung für Menschen in Not stellt ein wichtiges Anliegen der Sozialen Arbeit dar, welchees die Studentinnen im Film beispielhaft verwirklichen.
Film "Hartes Brot ist nicht hart", Website Schweizer Tafeln
2007: Coolinarisches Hörbuch von Yvonne Bissig
Yvonne Bissig hat mit ihrem „Coolinarischen Hörbuch“ einen innovativen Beitrag zur Jugendförderung geleistet. Mit diesem Hörbuch wird auf originelle Weise versucht, mittels eines partizipativen Ansatzes die Themen Integration, Jugendkultur und Ernährung zu vereinen. Der Beitrag ist insbesondere deswegen innovativ, da eine bewährte Strategie der sozialarbeiterischen Tradition mit zeitgemässen Mitteln adressatengerecht umgesetzt wird. Auf eine spielerische Art und Weise sowie mit einer erfrischenden Leichtigkeit wird Kulturelles wie Sprache, Essen und Musik mit Normativem wie Rezepte und Trends verknüpft, wie bereits der Titel „Coolinarisches Hörbuch“ symbolisiert. Identität bildende Medien werden so zu integrativen Medien.


