Marc-Antoine Camp & Lorenz Kilchenmann
Auditive Synchronizität II
Mikrorhythmische Gestaltungen sind in der Musik für emotionale Qualitäten wie "Groove" oder "Agogik" von zentraler Bedeutung. Bei diesen Phänomenen spielen Musikerinnen und Musiker im musikalischen Verlauf einzelne Klänge um wenige Millisekunden zu früh oder zu spät und schaffen dadurch spezifische Bewegungsenergien, die wir als "treibend", "spannungsvoll" oder "entspannt" erleben. Um solche mikrozeitlichen Unregelmässigkeiten messen zu können, muss zunächst geklärt werden, unter welchen Bedingungen wir zwei unterschiedliche klangliche Ereignisse als gleichzeitig wahrnehmen.
Nachdem im laufenden Projekt "Auditive Synchronizität I" der Fokus allein auf die Wahrnehmung von klanglicher Gleichzeitigkeit gerichtet war, soll die Fragestellung im vorliegenden Projekt auf spielpraktische Aspekte und weitere Klangtypen ausgedehnt werden. In einer neuen Versuchsanordnung werden Daten zur Erzeugung von Gleichzeitigkeit beim Spielen auf dem Musikinstrument erhoben, dabei neben Saiten- und Perkussionsinstrumenten nun auch Blasinstrumente einbezogen. Die gewonnenen Daten werden statistisch ausgewertet und zur Verfeinerung des in LARA implementierten Rhythmic-Event-Detector hinzugezogen.
Nachdem im laufenden Projekt "Auditive Synchronizität I" der Fokus allein auf die Wahrnehmung von klanglicher Gleichzeitigkeit gerichtet war, soll die Fragestellung im vorliegenden Projekt auf spielpraktische Aspekte und weitere Klangtypen ausgedehnt werden. In einer neuen Versuchsanordnung werden Daten zur Erzeugung von Gleichzeitigkeit beim Spielen auf dem Musikinstrument erhoben, dabei neben Saiten- und Perkussionsinstrumenten nun auch Blasinstrumente einbezogen. Die gewonnenen Daten werden statistisch ausgewertet und zur Verfeinerung des in LARA implementierten Rhythmic-Event-Detector hinzugezogen.

