Projekte Hochschule Luzern
Bewertungsfragen bei Private Equity-Beteiligungsgesellschaften
Private Equity stellt eine Finanzierungsart dar, mittels welcher Unternehmen in einer entscheidenden Phase ihrer Entwicklung Kapital sowie oftmals auch Managementunterstützung zur Verfügung
gestellt werden. Aus Investorensicht handelt es sich dabei meist um mehrstufige Anlagen, da Private Equity-Beteiligungsgesellschaften als Intermediäre zwischen Investor und finanziertem Unternehmen agieren.
Verschiedene Private Equity-Beteiligungsgesellschaften sind börsenkotiert. Seit der Finanzkrise ist bei solchen Gesellschaften eine bedeutende Diskrepanz zwischen dem Börsenkurs und dem inneren Wert der Gesellschaft (sog. Net Asset Value) zu beobachten, was als Diskont bezeichnet wird. Der Börsenkurs entsprach teilweise nur noch zwanzig Prozent des inneren Wertes. Es stellt sich die Frage, wie ein Diskont zu beurteilen ist und welchen Einfluss er auf Anlageentscheidungen hat.
Im vorliegenden Forschungsprojekt sollen Erklärungsfaktoren dieses Diskonts analysiert werden. Darauf aufbauend sollen Handlungsempfehlungen für börsenkotierte Private Equity-Beteiligungs-gesellschaften hinsichtlich finanzieller Berichterstattung sowie Anlageentscheidungen abgeleitet werden. Das Forschungsprojekt soll dabei als Vorprojekt für ein grösseres, mit Drittmitteln finanziertes Projekt dienen.
Beteiligte Organisationen
Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ, www.hslu.ch/ifz
Projektstart
01.09.2011
01.09.2011
Projektende
30.06.2012
30.06.2012

