Mehrschichtige Systeme in Textil für den Hochbau
Die anwendungsorientierte Forschung, aber auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Hochschule und Firmen ermöglichen die Entwicklung neuer, optimierter Bausysteme, die als marktfähige Lösungen im Bauwesen wirtschaftliche Vorteile schaffen können. Die Kriterien zur Beurteilung der erarbeiteten Lösung orientieren sich an Fragen des architektonischen Ausdrucks, der ästhetischen Wahrnehmung, der technischen und ökonomischen Umsetzung, der industriellen Vorfertigung und der ökologischen Nachhaltigkeit.Im Rahmen eines Entwurfsseminars des Masterkurses in Architektur, entstand das Konzept für eine dreidimensionale Konstruktion mit Textilgewebe. Der Student Lukas Hodel schäumte die, zwischen mehreren Lagen entstehenden Hohlräume zur Stabilisierung aus.
Dieses Forschungsprojekt zielt auf die Entwicklung eines Modells, welches die Machbarkeit und das Potenzial dieser Konstruktion aufzeigt. Das System soll für die Anwendung als Aussenhülle von Gebäuden geprüft werden. Eine Vorauswahl der Materialien muss vorgenommen werden. Dabei soll ebenfalls untersucht werden, welche Füllstoffe zur Anwendung kommen können und welche Funktionen sie in den verschiedenen Hohlräumen übernehmen. Gleichzeitig werden die Rahmenbedingungen der Verarbeitung untersucht und das gestalterische Potenzial des Systems ausgelotet.
Die Machbarkeitsstudie wurde von der Kommission für technische Innovation - KTI - bewilligt.
Mitarbeitende
Prof. Dieter Geissbühler, Prof. Tina Unruh; Lukas Hodel
Partner
CC Metall- und Fassadenbau der HSLU T&A
Fachbereich Textildesign der HLSU Design & Kunst
Wirtschaftspartner
HP Gasser Membranbau
Nolax

