Arbeitsintegration
Die Bedeutung der sozialen Problemlagen Erwerbslosigkeit und Invalidität haben seit den 90er Jahren stetig zugenommen. Steigende Rentenzahlen bei der Invalidenversicherung, ein im internationalen Vergleich hoher Anteil an langzeitarbeitslosen Personen sowie die Zunahme an Sozialhilfe beziehenden Personen stellen die sozialen Sicherungssysteme vor erhebliche Herausforderungen.
Diese Herausforderungen und die allgemeine Orientierung am Aktivierungsparadigma haben zu einem Ausbau von Massnahmen und Angeboten zur Arbeitsintegration geführt. Heute präsentiert sich die Arbeitsintegration als ein vielfältiges Feld mit einer breiten Palette an Massnahmen und einer Vielzahl von involvierten Akteurinnen und Akteuren. Die Arbeitsintegration steht im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Erwartungen, den Möglichkeiten des Arbeitsmarktes und der Situation von betroffenen Menschen.
Mit Fachtagungen, Weiterbildungsangeboten sowie Dienstleistungs-, Entwicklungs- und Forschungsprojekten trägt die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit zur Weiterentwicklung der Arbeitsintegration bei und beteiligt sich am gegenwärtigen Diskurs über die Ausrichtung und die Möglichkeiten der Arbeitsintegration.
Kontakt
Daniel Schaufelberger
Dozent und Projektleiter

