CC Design & Management
Das Competence Center (CC) Design & Management untersucht den Beitrag von Design und Design Management zur Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Organisationen. Uns beschäftigen Fragen wie: Wie können sich Firmen und Regionen durch Design und Design Management weiterentwickeln und sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen? Wie können Firmen Design, Design Management, Design Prozesse und Design Methodologie für die Stärkung ihrer Innovationsfähigkeit nutzen? Wie können sie das für nachhaltigere, hochwertigere, innovativere Produkte, Services, Kundenerfahrungen, wie für eine ansprechende Marke oder Unternehmenskommunikation?
Schwergewichtig werden Projekte bearbeitet in den Themenfelder
- Design zur Stärkung der Innovations-und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen
- Methoden für Design Support und -Management
- Service Design Management und Customer Experience Management
Leitung CC Design & Management
Prof. Dr. Claudia Acklin
Team CC Design & Management
| Projekttitel | Projektbeschrieb |
| "Massive Change". Studienergebnisse: Design Thinking und Customer Experience Management bei Unternehmes des CX-Forum | Neun Firmen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich – acht grosse Dienstleister und ein mittelständischer produzierender Betrieb – haben sich im Sommer 2011 an einer Studie beteiligt, die das CC Design and Management im Auftrag des CX-Forums, eine Initiative der Swisscom zusammen mit der Agentur stimmt!, durchgeführt hat. Es sollte der Stand von Design Thinking und /oder Customer Experience Management erhoben werden. Dabei wurde unter anderem nach Erfolgsgeschichten und typischen Herausforderungen gefragt, nach neuen Prozessen und Strukturen, Ausbildungsprogrammen oder nach Treibern der Entwicklung in Richtung von mehr Empathie und kundenzentrierter Innovation. Obwohl die Praxis in den verschiedenen Unternehmen im Einzelnen unterschiedlich ist, die Initiativen und Funktionen in den Firmen an verschiedenen Stellen aufgehängt und die Prozesse unterschiedlich gestaltet sind, stellen sich doch bei vielen beteiligten Firmen ähnliche Fragen. Diese lassen sich in zwei zentrale Themen einteilen. 1) Organisationales Lernen und Kompetenzaufbau: Design Thinking oder Customer Experience Management sind neue Konzepte, die erstmals in die Unternehmenspraxis eingebracht werden. Keine der interviewten Personen verfügt über eine Grundausbildung in den Bereichen Design Thinking oder Customer Experience Management. Sie haben das neue Wissen selbst entweder von Quellen ausserhalb der Firma erworben oder beziehen externes Know-how durch Partner in den internen Kompetenzaufbau mit ein. Die daraus folgenden Pilotprojekte und Initiativen wirken als Impulse in die Firma hinein, stossen organisationales Lernen an und fördern die Entwicklung neuer Prozesse und Jobprofi le, von neuen Methodensets, Strukturen – und letztlich eines neuen Selbstverständnisses. 2) Kulturwandel: Firmen, die sich auf eine authentische Kundenbeziehung einlassen, finden sich in einem massiven Kulturwandel wieder, der einzelne Bereiche genauso wie das gesamte Unternehmen erfasst. Die Motoren hinter dieser Entwicklung müssen unermüdlich, fantasievoll, klug und hartnäckig sein. Da sowohl Design Thinking wie Customer Experience Management ganzheitliche Konzepte sind und sich eine Kundenerlebniskette nicht an die Grenzen von Funktionen und Abteilungen eines Unternehmens hält, fordern diese neuen Konzepte übermässiges Silodenken und Spezialistentum heraus. Mittlerweile sind erste Pilotprojekte und Erfolge als Best Practice Beispiele bei vielen der neun Unternehmen entstanden. Aber bis zur Optimierung aller Kontaktpunkte und zur Entwicklung einer freundlichen, kreativen, kundenbezogenen Organisation braucht es weiterhin «massive change». Massive Change - Studienergebnisse: Design Thinking und Customer Experience Management in Unternehmen des CX-Forums (pdf) Erhebung durch: Prof. Dr. Claudia Acklin Aufrag: CX-Forum der Swisscom und der Agentur stimmt! |
| Design-getriebene Innovationsprojekte mit KMU (DIPro) | In den bisherigen Forschungsprojekten der Hochschule Luzern konnten wir beobachten, dass Design-getriebene Innovation - strategisch eingesetzt und vorbereitet - Dank der Erschliessung von ungenutztem Potential zusätzliche Wertschöpfung generiert. Das Resultat: Verbesserte Produkte und Dienstleistungen, attraktivere Marken, integrierte Prozesse, grössere Kundennähe und eine gestärkte Innovationsfähigkeit der Unternehmen. Das Projekt „Design-getriebene Innovationsprojekte mit KMU“ hat zum Ziel, im Verlauf von zwei Jahren mit 10-12 Design-fernen Unternehmen Design-Strategien und Design-getriebene Innovationsprojekte zu entwickeln. Sie werden vom Design-Briefing über die Auswahl eines passenden Designers bis zur Implementierung der nötigen Prozesse im Unternehmen begleitet. Neben der Beforschung der Dynamik von Design-getriebenen Innovationsprozessen in Design-fernen KMU und der Frage, wie (nachhaltig) KMU „Design-Kompetenz“ aufbauen können, sollen entlang des Innovationsprozesses praxisnahe Instrumente und Methoden entwickelt werden. Tools zur Designgetriebenen Innovation Weitere Informationen (pdf) Gutes Design ist mehr als verhübschen (pdf) Design Management Absorption Model (pdf) Kontakt: Prof. Dr. Claudia Acklin Gefördert von der Gebert-Rüf Stiftung |
| Hochwertigkeit | Das Projekt Hochwertigkeit befasst sich mit der Auslotung von Dimensionen der Hochwertigkeit von Produkten und Dienstleistungen und mit den Strategien und Prozessen in Schweizer Unternehmen, die für das Zustandekommen von hochwertigen Produkten und Dienstleistungen notwendig sind. Gebräuchliche Ansätze zur Klassifizierung der Hochwertigkeit von Produkten und Dienstleistungen stammen aus den Wirtschaftswissenschaften wie dem Marketing oder dem Qualitätsmanagement. Entscheidende Kriterien des Designs wie beispielsweise die Ästhetik und die Mensch-Produkt-Interaktion, aber auch übergeordnete Faktoren wie die zunehmende Verpflichtung zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen unserer Erde, werden hierbei jedoch vernachlässigt. Ausserdem ist Design bzw. das Design hochwertiger Produkte und Dienstleistungen in der Wertkette und den Wertschöpfungsprozessen von Unternehmen nicht explizit erwähnt. Um ein Verständnis für das komplexe Phänomen der Hochwertigkeit entwickeln zu können, bedarf es einer neuen ganzheitlichen Typologie von Werten und Konzepten, die die Disziplinen Design und (Design-)Management verbindet. Übergeordnetes Ziel des hier vorgeschlagenen Projekts ist der Kompetenzaufbau für zukünftige Forschungsprojekte und der Ausbau von Forschungsaktivitäten im CC Design & Management am Institut Design, die Verbesserung der Lehre (BAs und MA in Bereich Produkt- und Industriedesign, inkl. Track Service Design und den BA Design Management, Intl.) sowie die Erweiterung des Beratungs-/Dienstleistungsangebots für Unternehmen. Kontakt: Nina Gellersen |
| Souvenir - Destinationsmarketing & Design | Souvenirs spielen in der Tourismuswerbung eine wichtige Rolle: Sie dienen der Kundenbindung und dem Imagetransfer. Dennoch ist das Angebot weitgehend austauschbar; Grundlagen für nachhaltig wirksames Merchandising fehlen. Gemeinsam mit Unternehmen aus Tourismus- und Kreativwirtschaft untersucht ein Team der Hochschule Luzern im Forschungsprojekt “Souvenirs: Destinationsmarketing & Design”, was Design hier beitragen kann. Ziel der Studie sind exemplarische, neue Produkte einerseits, ein Leitfaden zu gestalterischen Prinzipien und Vorgehensweisen andererseits. Weitere Informationen unter Blog-Eintrag Kontakt: Franziska Nyffenegger |
| Luzern Design Management Modell | In der Arbeit mit Unternehmen wird immer wieder sichtbar, dass Design und Design Management (DM) von KMUs kaum strategisch bewusst eingesetzt werden. KMUs verfügen ausserdem zumeist weder über die Ressourcen noch über das Methoden-Know-how, um Innovationsprozesse aus der Perspektive von Design bzw. basierend auf Nutzer- und Kontextforschung zu führen. Das strategische Projekt Luzerner Modell zielt darauf ab, ein konzeptionelles Modell von DM, das bereits in Ansätzen vorhanden ist, weiterzuentwickeln. Durch einen internationalen Vergleich, Konklusionen aus laufenden Projekten und Interviews sollen Forschungslücken identifiziert werden. Ausserdem soll mit Vertretern aus der Privatwirtschaft geklärt werden, welche Tools und Informationen zur Nutzung von Design und Design Management für KMUs sinnvoll und nützlich sind. - Das vorliegende Projekt baut auf Ergebnisse des KTI-Forschungsprojekts „Design Management in KMU“ auf, in welchem ein Prototyp eines Design-Management-Beratungsinstrumentes entwickelt wurde. Im KTI-Folgeprojekt „Designgetriebene Innovationsprozesse“ (DIP) wird dieses Instrument in den kommenden 18 Monaten getestet und zu einem Design-Support-System ausgebaut. Ziel des Prototypen wie auch des zu entwickelnden Design-Support-Systems ist die Sensibilisierung von zumeist nicht-designaffinen Unternehmen für Design und Design Management als strategische Ressource. Kontakt: Prof. Dr. Claudia Acklin |
Design-getriebene Innovationsprozesse (DIP) | Das Projekt „Design-getriebene Innovationsprozesse (DIP)“ knüpft an das vorhergehende KTI-Projekt “Design Management for SME“ an. Im Verlauf dieses Projekts wurde der Betaprototyp eines Beratungsinstruments, „Der Design Management Reiseführer“ realisiert. Ziel des Folgeprojekts DIP ist einerseits die Weiterentwicklung des DM-Reiseführers zu einem Design Beratungssystem, indem er mit 5 Anwendungspartner getestet wird. Andererseits sollen Forschungsfragen zum Zusammenhang von Design und Innovation bzw. von Design Management und Innovationsmanagement bearbeitet werden wie: Welches Verständnis herrscht bei KMU über den Zusammenhang von Design und Innovation vor? Welche Innovationsimpulse und –prozesse vermag Design und Design Beratung in Unternehmen auszulösen? Wie können die Resultate gemessen werden? Oder: Wie müsste ein praxisorientiertes Modell aussehen, das Designmanagement und Innovationsmanagement sinnvoll aufeinander bezieht? Der weiterentwickelte DM-Reiseführer dient zur Beratung von KMU’s, damit diese Design als Innovations- und Wertschöpfungsfaktor besser nutzen können. Kontakt: Prof. Dr. Claudia Acklin |
Methodenbox der Designforschung (DRBox) | Das Projekt geht von der Idee aus, Aspekte von sich heute manifestierender Designforschung in hinreichend gründlicher Tiefe für angehende Designforschende verfügbar zu machen. Zu diesem Zweck wird ein Schnitt durch die sich formierende Disziplin der Designwissenschaft bzw. Designforschung gelegt. Das Resultat ist dreiteilig. Es besteht erstens aus Issues, also zentralen Themen, wie sie im internationalen Diskurs der Designforschung auftauchen. Es besteht zweitens aus einem Set von Kriterien für Designforschung, also denjenigen Kategorien, die Designforschungsprojekte als solche charakterisieren und bewerten helfen sollen. Es besteht drittens aus einer Reihe exemplarischer Projekte von Designforschung, die mit und gegen den Kriterien-Katalog evaluiert werden. Kontakt: Hans Kaspar Hugentobler |
Design Management for SME | Development of a Guide for the Use of Design and Design Management within Corporate R&D and Decision-Making Processes. In 2005, the Cox-Review (Cox, 2005) identified barriers of innovation as well as obstacles regarding the use of design for SME. It proposed design support to help companies use design as a resource in order to strengthen their innovation capabilities and competitiveness. Current support focuses on design projects, advice or endorsements. Recent proposals (Boult, 2006) favor a more strategic approach. They suggest providing the thinking and tools aimed at integrating design into strategic R&D and decision-making processes. This requires to frame design on the level of design management. Design management “embraces a set of organizational skills for encouraging innovation and technological development’ (…). Design management pursues strategic objectives much as design does but on a level higher than product development, (…) it considers design as an organizational project to be pursued.“ (Krippendorff, 2006) The concept of design that guides design decisions of SME can be mapped on a design maturity scale (Friedman, 2004). Levels range from no design to styling to process and to innovation. However, current tools and methods do not connect with these maturity levels. They are either too general (e.g. SWOT analysis) or too specific (e.g. auditing design capability), support rather specific areas and target groups (e.g. entrepreneurs, new product and service development) or are proprietary (e.g. „Matchbox“, Design Council). Therefore the aim of the research project is to develop a guide for the integration of design and design management with R&D and decision-making of SME related to maturity levels. The method is to put design-related questions of the participating firms at the beginning of the research process and to help them develop individual implementation scenarios that fit their specific situation. In a second step, these individual scenarios inform the development of the prototype guide, using the maturity scale model as a structuring method. The result and outcome is envisaged as a visual orientation device. Similar to a map, it offers pathways, steps and instruments that enable to adopt design and design management. Further research should verify the prototype guide and refine it. It is planned to do this through a spin-off by the research team that puts it into practice in the context of regional innovation support projects. If you are interested in receiving the first research paper written for the IASDR (International Association of Societies of Design Research) Conference, Nov. 2007, at the Hong Kong Polytechnic University, School of Design, please contact Claudia Acklin. Team: Prof. Dr. Claudia Acklin, Hans Kaspar Hugentobler Contact: Prof. Dr. Claudia Acklin |
Leitbilder des Design Managements | Mit dem Projekt wurden die unterschiedlichen Leitbilder des Design Managements aus der Schweizer Praxis erhoben, die unscharfen Definitionen und Methoden eines noch neuen Berufsbildes mit einem Experten-Panel diskutiert und in einer "Practice Design Management Schweiz" dokumentiert. Das Projekt verlief entlang drei Phasen, die jeweils iterative aufeinander aufgebaut waren: Phase 1 Online Fragebogen zu Design Management in Schweizer Agenturen und Firmen, eingeladen wurden die Mitglieder der zwei Design Verbände "Swiss Design Association" und Design Network Switzerland" und die AbsolventInnen des NDS Corporate Design and Design Management (November 05 bis Januar 06)Phase 2 Zwei Online-Experten Panels (Biographien der Experten siehe Link auf dieser Seite) zu den Resultaten von Phase 1. (Februar 06 bis April 06)Phase 3 Öffentliches Experten-Gespräch (12. Mai 2006), an dem sich die Experten zum ersten Mal persönlich begegneten. Diskussion von Schlussfolgerungen und Hypothesen aus der vorangegangenen Phase 2. Letzte Schlussfolgerungen und Zusammenfassung der Ergebnisse in einer Best Practice (inkl. Audio-CD mit Auszügen aus dem Expertengespräch). Durchführung einer weiteren Transfer Tagung für KMUs "Innovativ durch Design und Design Management" (22. September 2006).Auszug: Was ist ein Design Manager? Audioclips aus dem öffentlichen Experten-Gespräch vom 12. Mai 2006 http://www.hslu.ch/download/d/wernli-regisseur-funktion.mp3 Experten/-innen Biographien (pdf) Weiterführende Links Publikationen der Forschung Kontakt: Prof. Dr. Claudia Acklin |
Visuelles Sense-Making im Innovations- und Strategieprezess: Tools zur Innovations-Beschleunigung | Im Projekt wird erforscht, wie interdisziplinäre Teams konzeptionell-visuelle Management-Toolsnutzen, um Innovations- bzw. Strategieprozesse zu beschleunigen. Aus der Perspektivevon Sense-Making wird die Funktion solcher Tools zur Überbrückung unklarer Situationen (Hürden/gaps) untersucht, um Erkenntnisse mit höherer Sicherheit zu gewinnen und inzielgerichtetes Handeln zu überführen. Ziel ist die Entwicklung eines Innovation AccelerationGuides als visuelles Sense-Making Tool. Kontakt: Hans Kaspar Hugentobler |

