Service Design

Workshop: Customer Journey
Service Design ist eine wachsende Disziplin, die sich in den letzten zehn Jahren als Reaktion auf die steigende Komplexität der Welt sowie auf die Verlagerung von der Industrie- hin zur Dienstleistungsgesellschaft entwickelt hat.
Da es sich bei Services um sehr komplexe Systeme handelt, müssen Service Designerinnen und Designer sowohl ganzheitlich (breit) als auch detailliert (tief) arbeiten. Sie benötigen daher ein umfangreiches Repertoire an Werkzeugen. Die Studierenden erlernen, unter anderem mittels ethnographischer Methoden, Co-Design, Customer Journeys, Blueprinting und Experience Prototyping ein Verständnis für die individuellen Ansprüche der Menschen zu entwickeln und neue Bedürfnisse aufzudecken.
Die Gestaltung der einzelnen Service-Elemente, sogenannter «Touchpoints» – wie z.B. digitale Interfaces, Produkte, Umgebungen, Prozesse und menschliche Interaktionen – sind zentral, um den Nutzerinnen und Nutzern eine möglichst positive, kohärente und nachhaltige Erfahrung zu ermöglichen.

Damian Fankhauser: kidsgoods
Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Bachelor-Studium im Bereich Design (Produktdesign, Interaction, Design Management, Experience Design, User-Interface-Design usw.) oder in einem anderen geeigneten Bereich (wie z. B. Marketing, Psychologie oder Soziologie).
Spezialisierung Service Design: Dr. Andrew Polaine

Andrew Polaine studierte Contemporary Media Practice an der University of Westminster, London, und schliesst bald seinen PhD an der University of Technology in Sydney ab. Er ist Mitbegründer der Gruppe für Neue Medien Anitrom in London und war als Designer unter anderem in den Agenturen Razorfish (London) und Animal Logic (Sydney) angestellt. Seit 2002 ist er als selbstständiger Designer im Bereich Interaction und Service Design tätig und hat dabei auch für live|work – eine der führenden Agenturen für Service Design – gearbeitet. Er verfügt über Lehr- und Forschungserfahrungen an der Hochschule Offenburg, der Bauhaus Universität Weimar und der University of New South Wales, Sydney, an Letzterer auch in der Rolle als Head of the School of Media Arts. Andrew Polaine schreibt regelmässig über Design und ist eine treibende Kraft hinter OMNIUM, einer Initiative mit dem Ziel, online collaborative communities zu fördern. Im Sommer 2009 wechselte er an die Hochschule Luzern – Design & Kunst, wo er eine Forschungsdozentur in Service Design innehat.
andrew.polaine@hslu.ch
Weitere Beispiele für Studierendenprojekte befinden sich auf der Microsite.


Workshop: Customer Journey
Service Design ist eine wachsende Disziplin, die sich in den letzten zehn Jahren als Reaktion auf die steigende Komplexität der Welt sowie auf die Verlagerung von der Industrie- hin zur Dienstleistungsgesellschaft entwickelt hat.
Da es sich bei Services um sehr komplexe Systeme handelt, müssen Service Designerinnen und Designer sowohl ganzheitlich (breit) als auch detailliert (tief) arbeiten. Sie benötigen daher ein umfangreiches Repertoire an Werkzeugen. Die Studierenden erlernen, unter anderem mittels ethnographischer Methoden, Co-Design, Customer Journeys, Blueprinting und Experience Prototyping ein Verständnis für die individuellen Ansprüche der Menschen zu entwickeln und neue Bedürfnisse aufzudecken.
Die Gestaltung der einzelnen Service-Elemente, sogenannter «Touchpoints» – wie z.B. digitale Interfaces, Produkte, Umgebungen, Prozesse und menschliche Interaktionen – sind zentral, um den Nutzerinnen und Nutzern eine möglichst positive, kohärente und nachhaltige Erfahrung zu ermöglichen.

Damian Fankhauser: kidsgoods
Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Bachelor-Studium im Bereich Design (Produktdesign, Interaction, Design Management, Experience Design, User-Interface-Design usw.) oder in einem anderen geeigneten Bereich (wie z. B. Marketing, Psychologie oder Soziologie).
Spezialisierung Service Design: Dr. Andrew Polaine

Andrew Polaine studierte Contemporary Media Practice an der University of Westminster, London, und schliesst bald seinen PhD an der University of Technology in Sydney ab. Er ist Mitbegründer der Gruppe für Neue Medien Anitrom in London und war als Designer unter anderem in den Agenturen Razorfish (London) und Animal Logic (Sydney) angestellt. Seit 2002 ist er als selbstständiger Designer im Bereich Interaction und Service Design tätig und hat dabei auch für live|work – eine der führenden Agenturen für Service Design – gearbeitet. Er verfügt über Lehr- und Forschungserfahrungen an der Hochschule Offenburg, der Bauhaus Universität Weimar und der University of New South Wales, Sydney, an Letzterer auch in der Rolle als Head of the School of Media Arts. Andrew Polaine schreibt regelmässig über Design und ist eine treibende Kraft hinter OMNIUM, einer Initiative mit dem Ziel, online collaborative communities zu fördern. Im Sommer 2009 wechselte er an die Hochschule Luzern – Design & Kunst, wo er eine Forschungsdozentur in Service Design innehat.
andrew.polaine@hslu.ch
Weitere Beispiele für Studierendenprojekte befinden sich auf der Microsite.


