Tandem
TANDEM widmet sich einer eben vergangenen, von Mythen umrankten Zeitepoche in der Innerschweizer Kultur: Die «Innerschweizer Innerlichkeit», die über die letzten Jahrzehnte hinweg beinahe zu Tode zitiert wurde, wobei sich einige Zeitgenossen kritisch von Mythos und Begriff distanziert haben. Dennoch: Mythen sind hartnäckig, prägen Stile und Positionen.
40 Jahre danach befragt TANDEM nicht nur eine Zeitspanne, die von einem einzigartigen Spannungsverhältnis geprägt war: «eine Zeit des Aufbruchs, ein Sich-Ablösen aus Strukturen von Sittlichkeit und Gehorsam mit gleichzeitiger Verbundenheit mit den Traditionen». Zugleich gilt es, sich mit den Nachgeborenen «nach vorne zu erinnern» (Kierkegaard). Diese wenden sich einem Altmeister zu, um ein TANDEM zu bilden, um Gemeinsamkeiten, und somit auch Wahlverwandtschaften, oder unerwartet Neues und Differenzen auszuloten und der Diskussion im Zeitgenössischen neue Horizonte zu eröffnen. TANDEM ist auf Initiative des Schweizer Kunstvereins und der Hochschule Luzern – Design & Kunst in Zusammenarbeit mit 4 Innerschweizer Institutionen unter der Projektleitung von Esther Maria Jungo entstanden. Jede Institution in den Kantonen Luzern, Ob- und Nidwalden und Uri fokussiert auf einen anderen Themenbereich oder Künstler. Für die Ausstellungen in den Institutionen zeichnen die Kuratoren verantwortlich: Isabelle Roth, Nidwaldner Museum in Stans, Anja Seiler, Erfrischungsraum der Hochschule Luzern, Urs Sibler, Museum Bruder Klaus Sachseln, Barbara Zürcher, Haus für Kunst Uri in Altdorf, Bettina Staub, Sankturbanhof Sursee.

Mehr Informationen zu Tandem

