CC Visual Narrative
Das Competence Center (CC) Visual Narrative untersucht Erzählformen in Bildfolgen und kurzen Bewegtbildsequenzen: Wie können narrative und dramaturgische Strukturen bestimmt, analysiert und gezielt eingesetzt werden? Ziel ist es, Erkenntnisse bezüglich einer wirkungsvollen Gestaltung von (bewegten) Bildern für Medienkanäle, Animationsfilme, kurze filmische Montagen sowie Illustrationen und Comics zu gewinnen.
Unsere Kernkompetenz ist die Verbindung der praktisch-dramaturgischen Erfahrung von professionellen Bildproduzent/innen (Animation, Illustration, Camera Arts und Video) mit analytischen und erzähltheoretischen Perspektiven aus den Geistes- und Sozialwissenschaften.
Unsere Kernkompetenz ist die Verbindung der praktisch-dramaturgischen Erfahrung von professionellen Bildproduzent/innen (Animation, Illustration, Camera Arts und Video) mit analytischen und erzähltheoretischen Perspektiven aus den Geistes- und Sozialwissenschaften.
Schwergewichtig werden Projekte bearbeitet in den Themenfelder
- Theorie(n) der Narration
- Kommunikation mit Bildern
- Dramaturgie kurzer Erzählungen (speziell im Kurz- und Animationsfilm sowie in gezeichneten Bildsequenzen)
- Wandel der medialen Kommunikation im öffentlichen Raum
- Rezeptions- und Wirkungsanalysen visueller Kommunikation
- Einsatz von bildbasierten Aufzeichnungssystemen als dokumentarische Medien
Leitung CC Visual Narrative
Dr Fred Truniger Kernteam CC Visual Narrative
Robert Müller, Dorothea Oechslin, Elke Rentemeister
Mitarbeiter/innen und Berater/innen
Otto Alder, Robert Bossart, François Chalet, Roberto Di Valentino, Jean First, Edith Flückiger, Paolo Friz, Christian Gasser, Urs Hangartner, Franziska Nyffenegger, Dr. Felix Keller, Cyril Kennel, Reno Sami, Vänçi M. Stirnemann, Dr. Dagmar Steffen, Pierre Thomé, Evert Ypma
| Projekttitel | Projektbeschrieb |
| Bildsymbole der Schweiz – Eine Studie zur Produktsprache von Souvenirs Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds Dauer: 1.11.2012-30.10.2014 | Souvenirs bringen das Bild einer touristischen Destination auf den Punkt: Als meist kleine Objekte verdichten sie Stereotypen und Klischees, Wahrnehmungen und Vorstellungen. Sie wirken gegen aussen, also in den Herkunftsländern der Reisegäste, ebenso wie gegen innen. In der Schweiz zeigt sich dies besonders deutlich, nicht zuletzt da die Entwicklung des Tourismus und des touristischen Blicks auf das Land historisch zusammenfällt mit der Gründung des Nationalstaates und der Ausbildung nationaler Symbole. Das Projekt untersucht einerseits mit kulturwissenschaftlichen Methoden den Ursprung von in Reiseandenken materialisierten Schweizbildern sowie ihren Wandel im Laufe der letzten zweihundert Jahre und sucht andererseits mit künstlerisch-gestalterischen Mitteln nach neuen Auslegungen und innovativen Symbolen für die zeitgenössische Schweiz. Das Projekt Bildsymbole der Schweiz ist thematisch mit dem KTI-Projekt Souvenir – Destinationsmarketing & Design verknüpft. Projektteam: Roman Aebersold, Franziska Nyffenegger (Projektleiterin), Dagmar Steffen (Stv. Projektleiterin), Cyril Kennel, Nicole Benz, Nic Hess, Ulrike Prange, Sibylle Stöckli, Joëlle Stocker, Susanna Zopfi Publikationen aus dem Vorläuferprojekt: Ein Schlussbericht und Leitfaden aus dem Projekt Souvenir – Destinationsmarketing & Design (CC Design & Management) sind im Herbst 2011 erschienen. Nyffenegger, Franziska; Steffen, Dagmar: Souvenirs – Local Messages. An Exploration from the Design Perspective. In: DeSForM Design Semantics in Context / DeSForM: Luzern, 2010 (Publikation aus einem Vorprojekt). Öffentlichkeit: Wepf, Mirella: Zwischen Kitsch, Kunst und Kommerz. Magazin der Hochschule Luzern, 1/2011. S. 30-31. |
| Schweizer Filmexperimente 1950-1988 Finanzierung: DORE (SNF) Dauer: 1.8.2010-31.7.2013 | Die Schweizer Filmgeschichtsschreibung ist geprägt durch den Ausschluss von Substrukturen wie dem Experimental- oder dem Animationsfilm. Das Projekt "Schweizer Filmexperimente 1950-1988″ (SFE) erschliesst durch eine umfassende Recherche und interpretierende Analyse der weit verstreuten Quellen erstmalig die Geschichte des experimentellen Films in der Schweiz und dessen intensive internationale Verflechtung. Schriftliche Quellen werden dabei durch mündliche Erinnerungen von Zeitzeugen ergänzt. Das Projekt legt die Grundlage für eine bisher fehlende Gesamtperspektive der Experimentalfilmgeschichte der Schweiz und ordnet die erschlossenen Daten im Kontext der Filmwissenschaft und der Kunstgeschichte ein. Als Publikationsmedien werden angestrebt: eine Anthologie des experimentellen Films der Schweiz für den erfassten Zeitraum; eine Materialiensammlung, die heute weit verstreute, nur teilweise verschriftlichte Quellen zugänglich macht; eine vertiefende Dissertation zu einem Teilaspekt der angestrebten Geschichte; eine Ausstellung mit Filmen und anderen künstlerischen Arbeiten der beteiligten FilmkünstlerInnen; sowie eine DVD mit einer repräsentativen Filmauswahl. Ausserdem soll eine grössere Auswahl von Filmen am Medien und Informationszentrum der ZHdK zur Sichtung bereitgestellt werden und einen umfassenden Überblick über die untersuchten Filme gewähren. Projektteam: Dr. Fred Truniger (HSLU & ZHdK), Dr. François Bovier (Unil), Thomas Schäerer (ZHdK), Adeena Mey (Unil) Forschungspartner: Institute for the Performing Arts and Film, Zürcher Hochschule der Künste ZHdK (lead); Séction d‘histoire et d‘esthétique du cinéma, Université de Lausanne; Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich; Memoriav, Verein zur Erschliessung und Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz, Bern; Dr Kathleen Bühler, Kunstmuseum Bern; Reservoirfilm, Zürich; Catherine Quéloz, Genf; Light Cone Distribution, Paris, Christophe Bichon. Publikationen: Truniger, Fred: Underground Expanded. Quellen zum Expanded Cinema der 1960er-Jahre in der Deutschschweiz. In: Cinema 57: Begrenzungen. Marburg, 2012. S. 128-141. Filmprogramme und Vorträge: Schweizer Filmexperimente (1962–1974) – Die wahren Toren des Schweizer Films Präsentation neu restaurierter Filmkopien an den 46. Solothurner Filmtagen, 22. Januar 2011 Swiss Experimental Film 1962-1974. A curated package of films // Präsentation und Diskussion Fred Truniger, Thomas Schärer Jamia Millia Islamia University, New Delhi, Indien, 21. Februar 2011 National Institute of Design, Ahmedabad, Indien, 24.-26. Februar 2011 Satyajit Ray Film and Television Institute, Kolkata, Indien, 28. Februar, 1.-2. März 2011 Little Theatre, NCPA, Mumbai, Indien, 5.-7. März 2011 In Kooperation mit Pro Helvetia-Swiss Arts Council und Reservoirfilm, Zürich Fred Truniger: Hans-Jakob Siber: Gärtner im Treibhaus. Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaften „Dysfunktionalitäten“ Potsdam. 6.10.2011. Hors Cadre – Experimental Cinema in Switzerland since the Fifties Internationale Konferenz in der Cinémathèque Suisse, Lausanne: 26-29. Januar 2012 Hors Cadre, Swiss Film Experiments Präsentation von François Bovier und Adeena Mey in der Filmoteca de Catalunya, Barcelona anlässlich des SCREEN Festivals / LOOP Art Fair. http://www.filmoteca.cat/web/programacio/cicles/screen-festival/hors-cadre-swiss-film-experiments (May 26, 2012) http://www.screen-barcelona.com/webapp/fichafest?id=327&id_page=screenfest.seeall (May 26, 2012) |
| Angewandte Narration - Sachcomics I und II Finanzierung: DORE (SNF) Dauer: 1.12.08-31.8.12 | Im Projekt „Angewandte Narration – Sachcomics I“ sollen Erkenntnisse zu den Produktionsbedingungen von Sachcomics in der Schweiz gewonnen werden und Antworten auf die Fragen gefunden werden wie: Welche Voraussetzungen sind nötig und was ist bei einer Umsetzung zu beachten, damit ein Sachcomic seine intendierte Wirkung entfalten kann? Welche gestalterischen Bedingungen müssen erfüllt werden für eine der Wirkungsabsicht angemessene comic-spezifische Anwendung der Narration in Bild und Text (Verknüpfung der beiden Erzählmittel)? Wie muss idealerweise eine Zusammenarbeit funktionieren von Wissenschaft/Fachpersonen, Autoren, Zeichner und Auftraggeber bei der textlichen und gestalterischen Realisation eines Sachcomics? Ein Teil der Forschungsarbeit widmet sich der Sichtung eines umfassenden exemplarischen Korpus mit Primärmaterial, also auf dem internationalen Markt verfügbaren Sachcomics. Das Resultat dieser Analysearbeit soll erste Grundlagen bieten für eine Klassifizierung und Wertung. An einem ausgewählten Sample von aktuelleren Schweizer Sachcomics sollen deren Produktionsbedingungen untersucht werden. In vertiefter Analyse soll mit medium-immanenten Kriterien überprüft werden, wie die spezifischen Erzähl- und Vermittlungsformen der Verknüpfung von Bild und Text in Sachcomics funktionieren. Um gesicherte Erkenntnisse zur Wirksamkeit von Sachcomics zu gewinnen, wird eine genauere Erforschung der Wirkungsweise zweier exemplarischer Sachcomic-Titel angestrebt. Das Thema Sachcomic wird, mit steten Rückgriffen auf bisherige Ergebnisse im Fortsetzungsprojekt Angewandte Narration - Sachcomics II vertieft, methodisch verfeinert und auf den Prüfstand der Praxis gestellt. Nach Experten-Aussenblick und Rezeptions-/Wirkungsforschung im bisherigen Projekt richtet sich der Fokus auf die Praxis-Seite, mit dem Schwerpunkt auf Seiten der Comic-Produktion: Produzierende (will heissen: praktisch Ausführende, Gestaltende) tauschen sich an einer Praxis-Tagung aus und arbeiten Themenbereiche rund um die Realisation von Sachcomics auf. Ein in Planung befindliches Sachcomic-Projekt im Rahmen einer Präventionskampagne («HOTNIGHTS ») erfährt eine wissenschaftlich enge Begleitung, bei der die Erkenntnisse aus der Wirkungsforschung in der Praxis überprüft werden, dies mittels Pretests und Zwischenevaluationen unmittelbar im eigentlichen Entstehungs- und Realisierungsprozess selber. Ein praktisches Ziel dieses Projekts bildet das Entwickeln und Zurverfügungstellen eines Kriterienkatalogs zur Konzeption, Produktion und Beurteilung von Sachcomics in der Form eines Manuals für die Praxis. Publikationsprojekte vermitteln die Forschungsergebnisse und erweitern im Fall eines Sammelbandes die Perspektive auf das Medium Sachcomics mit internationalen und interdisziplinären Beiträgen von aktuell Forschenden. Projektteam: Dorothea Oechslin, Urs Hangartner, Felix Keller Forschungs- und Wirtschaftspartner: Forum Genforschung der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT), pro audito schweiz, Bibliothèque Municipale Lausanne, Fumetto - Int. Comix-Festival, PLANeS - Schweizerische Stiftung für sexuelle und reproduktive Gesundheit Seminar für Soziologie, Universität St. Gallen; Fakultät IV – Didaktik der Chemie Universität Siegen Publikationen: Sammelband zum Thema Sachcomic: Hangartner, Urs; Keller, Felix; Oechslin, Dorothea (Hrsg.): Wissen durch Bilder – Sachcomic als Medien von Bildung und Information. transkript Verlag, Bielefeld (im Druck) Hangartner, Urs; Keller, Felix; Oechslin, Dorothea (Hrsg): Sachcomics. Ein Manual für die Praxis. Hochschule Luzern Design & Kunst, Luzern 2012 Keller, Felix; Oechslin, Dorothea: Information Comics: Risks and Pitfalls. In: Weiner, Robert G.; Syma, Carrye (Hrsg.): Essays on Graphic Novels, Comics and Education. McFarland & Company, Inc., Publishers, Jefferson, N.C. (im Druck) Hangartner, Urs: Von Bildern und Büchern. Comics und Literatur – Comic-Literatur. In: Arnold, Heinz Ludwig (Hrsg.): Text+Kritik. Sonderband «Comics, Mangas, Graphic Novels». 35-57, Edition text+kritik, München, 2009 Oechslin, Dorothea; Keller, Felix (2013): Diskrepante Botschaften im Sachcomic - Klippen und Fallen der Wissensvermittlung über Bilderzählungen. Naturwissenschaften im Unterricht – Chemie 24 (133), S. 13-18. Vorträge: Symposium Sachcomics – gut gemeint oder gut gemacht? Fumetto – 20. Int. Comix-Festival Luzern 2011 Felix Keller & Dorothea Oechslin: Eine Untersuchung der Rezeption des Sachcomics «Synthetic Biology». Forum Genforschung, Scnat Akademie der Naturwissenschaften. Bern. 8.2010. |
| Reading Visuals Finanzierung: DORE (SNF) Dauer: 01.11.09-30.4.12 | Erzähltechniken in gezeichneten sequentiellen Bildgeschichten Das DORE-Projekt „Reading Visuals“ analysiert anhand von vier Quellen aus dem Zeitraum von 1830 bis 2001 – den Bildgeschichten von Rodolphe Töpffer, Winsor McCays Little Nemo, den Werken von Robert Crumb und Peter Blegvads Book of Leviathan – Erzähltechniken in gezeichneten sequentiellen Bildgeschichten. Diese Werke werden in ihrem historisch-kulturellen Kontext situiert und ihre Entstehungsbedingungen, ihre kulturelle Funktion und ihr Gebrauchswert werden reflektiert. In Zusammenarbeit mit drei Illustratoren und einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin wird theoretisch und praktisch der Frage nachgegegangen, wie Bildgeschichten strukturiert sind, welche Erzählmodi und welche Bildgestaltungstechniken angewendet wurden. Das Bild vermittelt nicht eine für alle Zeit festgelegte und ‚selbstredend’ verständliche Aussage; es vermittelt eine kulturell bedingte Aussage, die ebenso kulturell bedingt interpretiert wird. Die ‚Lesbarkeit’ eines Bildes hängt von der Bildkompetenz der Interpreten ab. Das Projekt soll zu einem vertieften Verständnis der historischen, sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen beitragen, die der Entstehung der Bilderzählungen zu Grunde liegen. Das Team liefert einerseits Bildanalysen und entwirft exemplarisch mit verschiedenen bekannten Erzählstrukturen Beispiele unterschiedlicher Formgebungen und Erzählmodi in Bildgeschichten. Andererseits wird mit neuen, sich aus dem Reflexionsprozess ergebenden Erzählmodellen experimentiert. Durch die Engführung von kulturtheoretischer Untersuchung und praktischer Anwendung wird eine theorie- und praxisorientierte Reflexion der Gestaltung von Bilderzählungen möglich. Dieses Projekt ist eine praxisorientierte Untersuchung zu Erzähltechniken in sequentiellen visuellen Erzählungen und zur Illustrationsgeschichte. Projektteam: Manfred Stirnemann, Bettina Minder, Pierre Thomé Partner: Strapazin, Fumetto - Int. Comix-Festival Luzern, Niggli Verlag, Stadt Zürich Publikationen: Stirnemann, Vänçi M, Thomé, Pierre; Minder, Bettina (Ed.): Reading Visuals. Niggli Verlag. Stirnemann, M. Vänçi / Christophe Badoux / Pierre Thomé: Reading Visuals. Strapazin Nr. 109, Zürich. Vorträge und Ausstellungen: Reading Visuals: Rauminstallation, Fragebogeninteraktion im Rahmen des FUMETTO – Internationales Comix- Festival Luzern, Kantine Rössligasse (April 2010) Reading Visuals. Ausstellung im Rahmen des FUMETTO – Internationales Comix- Festival Luzern, Hl. Geist-Kapelle (9. – 17.4.2011). |
| BaBeL-Channel - Interkulturelle Kommunikation mit bewegten Bildern im öffentlichen Raum Finanzierung: DORE (SNF) Dauer: 1.8.06-30.9.10 | Mit dem DORE-Projekt soll das Potential von bewegten Bildern als Informationsplattformen im soziokulturellen Bereich evaluiert werden. Innerhalb eines Pilotversuchs im Luzerner Quartier Basel-Bernstrasse soll ein Netzwerk, bestehend aus 4 Displays, aufgestellt und mit einem Testprogramm in Form eines ca. 10-minütigen Programmloops bespielt werden. Aktivitäten und Angebote im Quartier wie auch Kurzportraits von Quartierbewohnern geben Einblick in die Lebensweisen multikultureller Nachbarschaft. Weiter soll den Bewohnern durch interaktive Tools die Möglichkeit geboten werden, die Medienplattform als "Anschlagbrett" zu nutzen. Angestrebt wird die Förderung der Kommunikation im Quartier, eine Stärkung des "Quartierbewusstseins" aber auch eine verstärkte Wahrnehmung der Qualitäten des Quartiers ausserhalb. Projektseite: www.babelquartier.ch Projektteam: Robert Müller, Bernard Weber, Thomas Schärer, Nicole Wangeler, Andrian Flury, Nicole Foelsterl, Lena von Doehren, Forschungs- und Wirtschaftspartner: Visual FOOD, e.Advertising, Bison Systems, Stadt Luzern, Verein Babel, HSLU-SA, HSLU-W Publikationen: Schärer, Thomas; Müller, Robert; Minder, Bettina: BaBeL-Street-Channel: A Prototyp for Visual Communication. In: A. Guenand (Ed.), Proceedings of the 4th International conference on Designing Pleasurable Products and Interfaces, Compiegne 2009. S. 54-64. Vorträge: Robert Müller: Film im öffentlichen und mobilen Raum. Universität Mainz, Seminar Filmwissenschaft & Mediendramaturgie. Mainz. 27.1.2010 |
| Network Identity and Narrative Finanzierung: HSLU Dauer: 01.12.08-31.07.09 | Das Projekt legt die Grundlagen für ein besseres Verständnis der Bedeutung des ästhetischen Ausdrucks und der Erzählstrukturen, die sich in sozialen digitalen Netzwerken des Web 2.0 wie zum Beispiel Facebook, Flickr oder YouTube über die letzte Jahre entwickelt haben. Es untersucht, wie die Anwender von solchen Netzwerken die gestalterische Freiheit solcher Systeme nutzen, um spezifische Ausdrucksformen und erzählerische Strategien für ihre virtuellen Personas zu entwickeln. Am Beispiel einer Reihe von exemplarischen Fällen sowie einer aktiven Intervention sollen die existierenden Dramaturgien, Metaphern und Themen welche der Selbstdarstellung der Anwender zugrunde liegen beschrieben und kategorisiert sowie deren formale Umsetzung analysiert werden. Kontakt: Axel Vogelsang |
| BEBAIOS – Bewegtbildbasierende, interaktive Orientierungs- und Informationssysteme Finanzierung: HSLU Dauer: 01.07.08-30.06.09 | Der Bereich Wayfinding mit Bewegtbildkomponenten wurde in einem Bau-Graphen systematisiert. Dieser wird als Orientierungshilfe im weiten Feld der Signaletik verwendet werden können. Dieser „Wayfindings-Prozess“ veranschaulicht insbesondere die User Perspektive und dient als Basis für alle weiteren Untersuchungen. Das Projekt hat mit möglichen Anwendungspartnern ein Untersuchungssetting für die Erarbeitung von Evaluationskriterien für Bewegtbild-Informationssysteme erstellt. Gleichzeitig haben die Abklärungen in der Praxis gezeigt, dass eine Untersuchung im Bereich personalisiertes Wayfinding relevant und aktuell wäre. Projektteam: Robert Müller, Roberto Di Valentino, Bettina Minder |
| Dramaturgie des kurzen Animationsfilms Finanzierung: HSLU Dauer: 1.1.08-31.12.08 | Zur Analyse (und damit Beurteilung) von Animationsfilmen fehlt das Vokabular, weil sich die Filmwissenschaft bisher auf den Realfilm konzentriert hat. Im Rahmen des Projekts wollen wir Lücken im Vokabular füllen, indem wir untersuchen, welche dramaturgischen Strategien in kurzen Animationsfilmen verfolgt werden - also jenem Format, das an der Hochschule Luzern - Design & Kunst gelehrt und ausgeführt wird. Wir wollen gleichzeitig versuchen herauszufinden, ob es eine spezifisch "schweizerische" Art des Erzählens in Animationsfilmen gibt. Projektteam: Franziska Trefzer, Otto Alder, Robert Müller, Bettina Minder Vorträge: Franziska Trefzer: Thoughts on the Subject of Animation Analysis. LIAA 2009, LIAA 2009 TV |
| Crossmedia-Storytelling - Notation und Analyse des fragmentierten Erzählens Finanzierung: HSLU Dauer: 01.12.07-31.10.08 | Die zunehmende Technologisierung der Kommunikationswelt hat unter anderem zur Folge, dass Kampagnen (für Prävention, Werbung etc.) vermehrt crossmedial geführt werden: Auf Plakaten, Screens im öffentlichen Raum, übers Mobiltelefon, in Werbeclips usw. wird eine Botschaft fragmentiert, wiederholt und in Variationen vermittelt. Bezüglich den Kommunikationswerten sind diese Kampagnen gut untersucht, jedoch fehlen Erkenntnisse, wie diese segmentierten Botschaften für eine optimale Wirkung bei den Rezipienten bezüglich der Dramaturgie, dem Tempo und dem Stil visuell gestaltet werden können. Das Projekt fragt nach Grundlagen, wie Gestalter die Dramaturgie und Narration mit Bildern in solchen Crossmedia-Kampagnen gezielt einsetzten können, um deren Wirkung zu erhöhen. Dabei werden bestehende Kampagnen analysiert und daraus Parameter und Kriterien für eine adäquate Gestaltung abgeleitet. Ziel ist die Entwicklung eines Notationssystems, welches erlaubt, medienübergreifende Kampagnen systematisch zu untersuchen. Das Notationssystem soll in einem Folgeprojekt zu einem Planungsinstrument weiterentwickelt werden und so konkrete Unterstützung für die visuelle Gestaltung in der Praxis liefern. Projektteam: Bettina Minder, Franziska Trefzer, Robi Müller Partner: Staatliche Filmschule Moskau (VGIK) Vorträge: Bettina Minder: Crossmedia Storytelling. Seventh Annual Postgraduate Symposium: „Visual Aspect of Narrativity, Narrative Aspects of Visuality“ des kunstgeschichtlichen Instituts der University of East Anglia, London. 24.5.2008. |
| Innovationspotential für die Postproduktion Finanzierung: HSLU Dauer: 01.06.06-31.05.08 | In der gestalterischen Arbeit mit technischen Medien beeinflussen diese immer auch die Umsetzung eines Werkes – diese Beziehungen werden am Beispiel des Genre Musicclip untersucht: Wir gehen davon aus, dass die verwendeten Schnittprogramme und Tools in einer noch nie dagewesenen Form geeignet sind, innenzeitliche Prozesse (also Bilder in Form von Assoziationen, Vorstellungen, Erinnerungen, Träumen usw.) in audiovisuelle Formen umzusetzen. Bilder, die einzig vor unserem inneren Auge existieren, können mit Hilfe von Schnitt- und Effektprogrammen in die Aussenwelt geholt, visualisiert und bearbeitet werden und Bild- und Toneffekte werden zusehends vollkommenere Entsprechungen neuronaler Prozesse. Ist hier die Freilegung von zeitgenössisch relevanten und in die Zukunft weisenden Gestaltungsinnovationen zu erwarten? In einem Interview mit Olaf Breidbach, Kunsthistoriker und Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena werden die Fragen diskutiert. In einem dritten Teil werden 6 Referenzarbeiten analysiert und nach ihren gestalterischen und technischen Inhalten untersucht. Projektteam: Edith Flückiger, Irene Schubiger, Gesche Joost |
| Out-of-Home-Displays Finanzierung: KTI Dauer: 2003-2005 | Das Projekt untersucht das Vordringen von Displays in den öffentlichen Raum, womit eine zusätzliche Form der visuellen Kommunikation zum bestehenden hinzukommt. Der Umgang mit diesem neuen Medium erweist sich aber in der zielgrichteten Anwendung nicht einfach: Einerseits kann weder auf die Gestaltungsformen des (Werbe-)Films, noch auf die der Grafik zurückgegriffen werden, andererseits fehlen Untersuchungen, die der Medienwirtschaft als Planungsgrundlage dienen könnten. Mit gezielt entwickelten Testbeiträgen werden die Gestaltungsspezifika der "Out-of-Home"-Displays (Grösse, Ort, fehlendes Medium Ton usw.) als formale Merkmale der Medienwirkung erforscht und ihren Anteil an der Medienleistung der Displays nachgewiesen. Projektseite: www.outofhomedisplays.ch Projektteam: Robert Müller; Ursula Stalder (HSLU-W); Charles Moser; David Clavadetscher; Christina Dahinden (HSLU-W); Josef Ittig (HSLU-T&A); Erich Haefliger (HSLU T&A) Forschungs- und Wirtschaftspartner: HSLU-W; HSLU-T&A; e-Avertising AG, Zürich; Migros Genossenschaft Luzern, Ebikon; Sony Overseas Ltd., Schlieren; PC-WARE Systems AG, Sursee Publikation: "OUT-OF-HOME-DISPLAYS: Wie und warum Gestaltung wirkt" Symposien: „Inside Out-of-Home-Displays“-Konferenzen (in Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern – Wirtschaft): 21.10.2009: „Sinn und Nutzen öffentlicher Displays“, 17.11.2010: „Interaktivität –Interaktion-Involvelment?“ 16.11.2011: „Interaktion in Echtzeit –Wie transmediales Storytelling Programm und Werbekonzepte verändern.“ |
| Mobile Video Finanzierung: HSLU Projektdauer: 12/2004-5/2005 | Mobile Video lotet den begrenzten gestalterischen Freiraum für bewegte Bilder auf Displays von mobilen Geräten aus. Unter Einbezug ökonomischer und technischer Rahmenbedingungen werden Kriterien und Gestaltungsstrategien erarbeitet. Innerhalb des Projekts wurde eine Animierte Gebrauchsanweisung entwickelt und verschiedene Testfilme auf ihre Lesbarkeit auf Smartphones untersucht. Die Erkenntnisse konnten in Folgeprojekten wie BaBeL-Channel oder Bebaios genutzt werden. Projektteam: Robert Müller, HSLU Design & Kunst; Bernard Weber, HSLU Design & Kunst; David Clavadetscher, HSLU Design & Kunst; Thomas Schärer, Filmwissenschaftler ; Bruno Bucher, vorm. Chief Content Officer, Swisscom Mobile; Celia Indro Leiter Comp. Center e-Business, HSLU Wirtschaft; Prof. Dr. André Rogger, HSLU Wirtschaft |

