CC Explanation and Services
Das Competence Center (CC) Explanation and Services untersucht, wie Informationen und Dienstleistungen mit Design erlebbar und überzeugend vermittelt werden können. Ziel sind Erkenntnisse bezüglich der Gestaltung und Visualisierung von komplexen Sachverhalten, Prozessen und Interaktionen.
Schwergewichtig werden Projekte bearbeitet in den Themenfelder
- Visualisierung von komplexen Zusammenhängen
- Design von Dienstleistungen
- Gestaltung von Interaktionen
Leitung CC Explanation and Services
Roman Aebersold
Team CC Explanation and Services
| Projekttitel | Projektbeschrieb |
| Blueprint+ | Das Projekt Blueprint+ (Blueprint plus) befasst sich mit einer im Projekt Service Innovation through Storytelling identifizierten Forschungslücke. Ziel ist die Entwicklung eines visuellen Planungsinstruments auf Grundlage der bekannten Service-Blueprints (Flussdiagramm für die Dienstleistungsprozesse), welches es ermöglichen soll, die Dramaturgie und Interaktion von Dienstleistungen (Integration einer Zeitachse, Darstellung Spannungsbogen, Medium der Interaktion usw.) an der Kundenschnittstelle darzustellen, zu planen und zu evaluieren. Das Instrument dient als Grundlage für die Bearbeitung von zukünftigen Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Themenfeld des Service Design. Kontakt: roman.aebersold@hslu.ch Status: laufend |
| Service Innovation through Storytelling | The project aimed at researching the hypothesis that tools and principles for telling visual stories (storyboard, buildup in the cinematography, staging and dramaturgy in dramatics or narration and backstory in literature) used in the Creative Industries (e.g. theatre, film, design, arts and letters) can offer an important contribution to the process of service innovation and can turn a service into an even more „interesting“ service. The identification and analysis of those tools and methods led to a prototype methodology for the development of services. Togehter with the companies taking part in the research project, new service offerings were planned and developed by adopting this methodology. The service offering were tested by means of actors (Service Theatre) in a Service laboratory („ServLab“, Fraunhofer IAO, Germany). The insight gained from these pilot projects is the basis for the main objective: the development of a toolbox for developing services using storytelling. The toolbox offers insight into the stage of the service innovation process and shows which tools can be adopted in order to create „better“ service innovation offerings. Kontakt: roman.aebersold@hslu.ch Status: abgeschlossen |
Infografik - Visualisieren von komplexen Sachverhalten | Komplexe Sachverhalte sind schwierig zu kommunizieren. Infografiken ermöglichen uns eine bildhafte Vorstellung von Informationen und sind ein geeignetes Mittel, wenn Zusammenhänge allein mit Texten nicht oder nur schwer zu erklären sind. Ziel des Vorhabens ist die Aufarbeitung des State of the Art des jungen Grafikdesign-Teilbereichs Infografik. Weiter ist die Suche nach neuen gestalterischen Wegen und unentdeckten Umsetzungen für die Erstellung von Infografiken am Beispiel des Themas Gesundheitswesens ein zentrales Interesse des Projekts. Kontakt: roman.aebersold@hslu.ch Stauts: abgeschlossen |
Kompetenzaufbau Service Design | Aus der Perspektive des Kunden sind Dienstleistungen nur schwer fassbar. Service-Produkte sind nicht berührbar, können vor dem Kauf nicht gezeigt und vom Kunden nicht ausprobiert werden. Hinzu kommt, dass Dienstleistungen häufig „ad hoc“ entwickelt werden, d.h. ohne spezifische Werkzeuge und Methoden und ohne Formalisierung des Innovations- und Entwicklungsprozesses, wie es bei physischen Produkten geläufig ist. So entstehen oft Dienstleistungen, welche den Erwartungshaltungen der Kunden nicht gerecht werden, was angesichts der Wichtigkeit des Dienstleistungssektors erstaunt – in der Schweiz arbeiten rund 70% der Berufstätigen in diesem Bereich. Das Projekt legte durch Recherchen, Interviews, Workshops und Feldversuche die Grundlagen für die Forschungsaktivitäten im Bereich Service Design an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Kontakt: roman.aebersold@hslu.ch Status: abgeschlossen |
Design4All - Accessibility | Accessibility Kompetenzaufbau zu Accessibility und Didaktischem Design. Das Ziel war der Aufbau einer Know-how-Plattform zu bestehenden Web-Accessibility Richtlinien und Anleitungen für zugängliches Webdesign in Form einer öffentlichen, einfach aktualisierbaren Website. Die bestehenden Richtlinien und Anleitungen sollen für Webdesigner verständlich und übersichtlich erschlossen werden. Die Website soll zudem als notwendige Basis für die weitere Entwicklung des Projektes dienen - und selbstverständlich - ein Modell für zugängliches Webdesign sein. Ausserdem soll das Vorprojekt Fragen beantworten und Grundlagen schaffen, um darauf ein grösseres Projekt aufzubauen. Ziel des Folgeprojekts ist die Entwicklung eines "Multi-Behinderungs-Automaten", eines Prototypen, der sowohl in Form einer Maschine (Hardware) als auch virtuell als Website im Netz für Nicht-Behinderte erfahrbar und erlebbar macht, wie sie Webseiten wahrnehmen würden, wenn sie selbst auf unterschiedliche Weise behindert wären. Während der Entwicklungsphase des Prototypen sollen designtheoretische Fragen untersucht und User-zentrierte Designprozesse eingesetzt oder allenfalls neu entwickelt werden. Kontakt: claudia.acklin@hslu.ch Projektseite: www.design4all.ch Status: abgeschlossen |
| Audience+: Museen und das partizipative Web | Das KTI-Projekt Audience+ fragt nach der Eignung von Web 2.0 Anwendungen für den Museumskontext. Das Forschungsprojekt untersucht, inwieweit Web 2.0- Anwendungen ein effizientes Instrument sind, die Museumsaufgaben auf der Ebene der Vermittlung, der Kuration, der Archivierung und der Kommunikation sowie des Marketings zu ergänzen und zu unterstützen. Ziel ist die Erarbeitung eines Beratungswerkzeuges mit Erfolgskriterien und Messgrössen für die Entwicklung von Web 2.0 Strategien für die Museumsarbeit. Kontakt: axel.vogelsang@hslu.ch, bettina.minder@hslu.ch Status: laufend Projektblogs Beteiligte Organisationen Augusta Raurica, Augst Museum für Kommunikation, Bern Naturmuseum, Luzern Schaulager, Münchenstein |
| Creative Waves COTEN | The Creative Waves COTEN - Service Designing Education project builds upon over a decade of successful online creative collaborations under the Creative Waves banner bringing together world renown designers together with students, practitioners and academics from all over the world. The project is a collaboration with The Omnium Research Group at the College of Fine Arts, University of New South Wales (Australia). Over a period of seven weeks participants of COTEN (Co-Design 2010) will explore two key questions: Can service design methodologies be used in a purely online, collaborative environment and can service design be used to re-imagine the structure and experience of higher education? Past projects have ranged from simple graphic design explorations through to using design to help communities in some of the poorest countries in the world. Not only have these projects developed thriving online communities long before they were the latest buzzword, they have also shown that design collaboration at a distance, between people who have never met and are from disparate cultures can be a richly rewarding process and experience. Service design is highly cross-disciplinary and necessarily collaborative due to its focus on analysing the entire ecology of a service, networked thinking, the design of multiple touchpoints across disciplines, and emphasis on co-design. The past decade has seen the rise of co-creation, online communities, and creative collaboration in online learning and teaching environments as well as open-source approaches that have been applied to public services and have encouraged bottom-up innovation. Kontakt: andrew.polaine@hslu.ch Status: laufend Projektwebsite: |

