Product Design

Lea Tschudi: Stromer 2017
Führende Produktdesignerinnen und -designer wollen und müssen heute zunehmend anspruchsvollere und komplexere Aufgaben bewältigen. Noch immer steht eine wirtschaftlich erfolgreiche ästhetische Produktdifferenzierung im Zentrum der Disziplin. Die Bedingungen für eine verantwortungsvoll-professionelle gestalterische Praxis haben sich jedoch grundlegend geändert. So gilt es heute insbesondere, Aspekte der Nachhaltigkeit über den gesamten Produktlebenszyklus mitzudenken und angemessen zu berücksichtigen. Crowd Sourcing, Nutzerbeteiligung, Produkt-Interaktion und Social Design sind weitere Positionen, die thematisiert werden.
Die Studierenden entwickeln im Verlaufe des Studiums ihre Projekte (individuell oder im Team) und erfassen sie in ihrer gesamten Komplexität. Gezielte professionelle Inputs und das Arbeiten in einer lebendigen Atmosphäre mit individuellem Coaching und Projektbesprechungen in der Gruppe unterstützen diesen Prozess und fördern den Austausch unter den Studierenden. Sie entwickeln eine gestalterische Haltung, die sie nachhaltig befähigt, überzeugende Produktlösungen zu konzipieren und zu gestalten, aber auch gesellschaftliche Entwicklungen zu reflektieren und in ihre Arbeit einfliessen zu lassen.

Markus Cafadér: Medizintechnik im häuslichen Alltag
Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Bachelor-Studium im Bereich Produkt bzw. Industrial Design.
Spezialisierung Product Design: Stijn Ossevoort und Christoph Zellweger

Stijn Ossevoort studierte Industrial Design Engineering an der TU Delft und absolvierte einen Master of Arts in Product Design am Royal College of Art, London. Als Designer arbeitete er unter anderem bei Indes, Design Workshop, Philips Design und zusammen mit Ron Arad. Zuletzt war Stijn Ossevoort als Design Innovation Manager bei Roca Sanitario SA in Barcelona tätig. Neben einer Gastprofessur am Ivrea Institute im Bereich Interaction Design verfügt er über Lehrerfahrungen am Royal College of Art und Central St. Martins. Als Forschender war er an der ETH Zürich (Arbeiten über intelligente, interaktive Bekleidungsstücke) und am Collegium Helveticum tätig. Zu seinen Entwicklungen gehört ein interaktives Buch, das für den Designpreis Schweiz nominiert wurde. Im Sommer 2009 wechselte Stijn Ossevoort an die Hochschule Luzern – Design & Kunst, wo er eine Forschungsdozentur in Product Design innehat.
stijn.ossevoort@hslu.ch

Christoph Zellweger, gelernter Goldschmied, Modellmacher und Juwelenmonteur, arbeitete einige Jahre in der Produktion bei verschiedenen Schweizer Firmen. Anschliessend studierte er am Royal College of Art in London (Master of Arts in Gerät- und Schmuckgestaltung). Ab 1993 unterrichtete er an der Sheffield Hallam University im Bachelor-Studiengang Metall- und Schmuckgestaltung. Von 1998 bis 2002 leitete er den Master-Studiengang im selben Studienbereich. Als Gastdozent war er an verschiedenen Hochschulen tätig, so z. B. am Central St. Martins College of Art, London, der Gerrit Rietfeld Academie in Amsterdam, am Konstfack in Stockholm und an der Cranbrook Academy of Art, USA. An der Sheffield Hallam University hatte er zudem eine Forschungsprofessur inne. Als Designer arbeitete er für die Venture-Company Scintillate Ltd. London (Licht), am Europäischen Keramik Werkzentrum in Holland (Keramik/Porzellan) und bei Jakob Schläpfer in St. Gallen (Textil). Seine Arbeiten werden international ausgestellt und finden sich in angesehenen Sammlungen und Museen. Christoph Zellweger wurde bisher in fünf europäischen Ländern mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem dreimal mit dem Eidgenössischen Preis für Design in der Schweiz.
christoph.zellweger@hslu.ch
Weitere Beispiele für Studierendenprojekte befinden sich auf der Microsite.


Lea Tschudi: Stromer 2017
Führende Produktdesignerinnen und -designer wollen und müssen heute zunehmend anspruchsvollere und komplexere Aufgaben bewältigen. Noch immer steht eine wirtschaftlich erfolgreiche ästhetische Produktdifferenzierung im Zentrum der Disziplin. Die Bedingungen für eine verantwortungsvoll-professionelle gestalterische Praxis haben sich jedoch grundlegend geändert. So gilt es heute insbesondere, Aspekte der Nachhaltigkeit über den gesamten Produktlebenszyklus mitzudenken und angemessen zu berücksichtigen. Crowd Sourcing, Nutzerbeteiligung, Produkt-Interaktion und Social Design sind weitere Positionen, die thematisiert werden.
Die Studierenden entwickeln im Verlaufe des Studiums ihre Projekte (individuell oder im Team) und erfassen sie in ihrer gesamten Komplexität. Gezielte professionelle Inputs und das Arbeiten in einer lebendigen Atmosphäre mit individuellem Coaching und Projektbesprechungen in der Gruppe unterstützen diesen Prozess und fördern den Austausch unter den Studierenden. Sie entwickeln eine gestalterische Haltung, die sie nachhaltig befähigt, überzeugende Produktlösungen zu konzipieren und zu gestalten, aber auch gesellschaftliche Entwicklungen zu reflektieren und in ihre Arbeit einfliessen zu lassen.

Markus Cafadér: Medizintechnik im häuslichen Alltag
Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Bachelor-Studium im Bereich Produkt bzw. Industrial Design.
Spezialisierung Product Design: Stijn Ossevoort und Christoph Zellweger

Stijn Ossevoort studierte Industrial Design Engineering an der TU Delft und absolvierte einen Master of Arts in Product Design am Royal College of Art, London. Als Designer arbeitete er unter anderem bei Indes, Design Workshop, Philips Design und zusammen mit Ron Arad. Zuletzt war Stijn Ossevoort als Design Innovation Manager bei Roca Sanitario SA in Barcelona tätig. Neben einer Gastprofessur am Ivrea Institute im Bereich Interaction Design verfügt er über Lehrerfahrungen am Royal College of Art und Central St. Martins. Als Forschender war er an der ETH Zürich (Arbeiten über intelligente, interaktive Bekleidungsstücke) und am Collegium Helveticum tätig. Zu seinen Entwicklungen gehört ein interaktives Buch, das für den Designpreis Schweiz nominiert wurde. Im Sommer 2009 wechselte Stijn Ossevoort an die Hochschule Luzern – Design & Kunst, wo er eine Forschungsdozentur in Product Design innehat.
stijn.ossevoort@hslu.ch

Christoph Zellweger, gelernter Goldschmied, Modellmacher und Juwelenmonteur, arbeitete einige Jahre in der Produktion bei verschiedenen Schweizer Firmen. Anschliessend studierte er am Royal College of Art in London (Master of Arts in Gerät- und Schmuckgestaltung). Ab 1993 unterrichtete er an der Sheffield Hallam University im Bachelor-Studiengang Metall- und Schmuckgestaltung. Von 1998 bis 2002 leitete er den Master-Studiengang im selben Studienbereich. Als Gastdozent war er an verschiedenen Hochschulen tätig, so z. B. am Central St. Martins College of Art, London, der Gerrit Rietfeld Academie in Amsterdam, am Konstfack in Stockholm und an der Cranbrook Academy of Art, USA. An der Sheffield Hallam University hatte er zudem eine Forschungsprofessur inne. Als Designer arbeitete er für die Venture-Company Scintillate Ltd. London (Licht), am Europäischen Keramik Werkzentrum in Holland (Keramik/Porzellan) und bei Jakob Schläpfer in St. Gallen (Textil). Seine Arbeiten werden international ausgestellt und finden sich in angesehenen Sammlungen und Museen. Christoph Zellweger wurde bisher in fünf europäischen Ländern mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem dreimal mit dem Eidgenössischen Preis für Design in der Schweiz.
christoph.zellweger@hslu.ch
Weitere Beispiele für Studierendenprojekte befinden sich auf der Microsite.


