Dozierende Major Product Design & Management
Pia Schleiss

Pia Schleiss studierte nach einer Ausbildung als Fotografin/Stylistin und vielen Jahren Zusammenarbeit mit Mode-, Interieur- und Foodfotografen im In- und Ausland Textildesign an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Nach ihrem Diplom entwarf sie Stoffe für Haute Couture und Prêt-à-porter bei Fabric Fronline und Abraham. Mit ihren Berufserfahrungen als Stylistin, Fotografin und Textildesignerin führte sie anschliessend ein eigenes Atelier für Design, Styling, Kollektions-, Interior- und Farbberatung. Später kehrte sie als Dozentin, dann als Leiterin des Studienbereichs Textildesign für einige Jahre an die Hochschule Luzern zurück. In dieser Funktion war sie Präsidentin der Diplomkommission, Mentorin für Design und Kunst sowie Mitglied der Schulleitung. 2006 gründete sie ihr Label piapaula. Nebenbei arbeitete sie am Aufbau des Masterstudiums und des Studienganges Innenarchitektur mit.
Mit ihren Erfahrungen aus der Hochschule Luzern und der Privatwirtschaft coached sie heute Studierende mit unterschiedlichen Vorbildungen.
www.piapaula.ch
Isabel Rosa Müggler

Seit ihrem erfolgreichen Abschluss des Studiengangs Textildesign an der Hochschule Luzern – Design & Kunst im 2000 sowie dem MAS Digitales Design & Management 2006 ist Isabel Rosa Müggler zunächst als Designerin tätig. Für Firmen im In- und Ausland entwickelt sie Stoffe und Kollektionskonzepte. Im Jahr 2005 folgt der Schritt zum eigenen Modelabel: gemeinsam mit Lilla Wicki gründete sie das Label „Lillarosa“, das sich auf Seidenkleider und Accessoires aus Stickereien und handgefertigten Stoffen in Kleinserien spezialisiert. Seit 2008 ist sie Teilhaberin der Firma Ariasphere Sitzerland GmbH mit Sitz in der Schweiz. Die Tätigkeit im kommerziellen Modebereich geht der Frage nach wie das alltägliche Bedürfnis Kleider zu tragen eine bereichernde Leidenschaft bleiben kann und inwiefern dafür die internationale Fertigungskette radikal neu gedacht werden muss. Ihre Diplomarbeit „ROSA“ wurde 2001 mit dem Designpreis Schweiz in der Kategorie Willy Guhl ausgezeichnet. Zudem ist Isabel Rosa Müggler für die Hochschule Luzern – Design & Kunst als Projektleiterin in der Forschung und als Dozentin für den Studiengang Textildesign und den Master PDM tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich Design & Technologie. Ihr persönlicher Ausgangspunkt für Gestaltung ist immerzu Farbe und deren facettenreiche Ausprägung in Material und Produkt.
Andrea Weber Marin

Andrea Weber Marin studierte Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich und absolvierte die Ausbildung zum Höheren Lehramt. Ihre Doktorarbeit verfasste sie am Institut für automatisierte Produktion der ETH Zürich. Nach Tätigkeiten bei der CIBA Basel in der Division Textilfarbstoffe und – Chemikalien sowie am Institut für automatisierte Produktion im Bereich Methodenentwicklung für die Analyse von Produktionssystemen wurde sie im Jahr 2004 Dozentin an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. In dieser Funktion war sie an der Entwicklung der Bachelor-Studiengänge in Textildesign und Design Management, International beteiligt und baute das Nachdiplomstudium Digital Design and Management auf. Sie leitete ad interim ein Jahr lang den Studienbereich Textildesign. Heute ist sie in leitender Position in der Lehre und Weiterbildung der Hochschule Luzern – Technik & Architektur sowie in der Forschung als Leiterin des Kompetenzzentrums Products & Textiles am Institut Design tätig.
Stijn Ossevoort
Stijn Ossevoort studierte Industrial Design Engineering an der TU Delft und absolvierte einen Master of Arts in Product Design am Royal College of Art, London. Als Designer arbeitete er unter anderem bei Indes, Design Workshop, Philips Design und zusammen mit Ron Arad. Zuletzt war Stijn Ossevoort als Design Innovation Manager bei Roca Sanitario SA in Barcelona tätig. Neben seiner Gastprofessur am Ivrea Institute im Bereich Interaction Design verfügt er über Lehrerfahrungen am Royal College of Art und Central St.Martins. Als Forschender war er auch an der ETH Zürich (Arbeiten über intelligente, interaktive Bekleidungsstücke) und am Collegium Helveticum tätig und entwickelte unter anderem ein interaktives Buch, welches für den Designpreis Schweiz nominiert wurde. Im Sommer 2009 wechselte er an die Hochschule Luzern – Design & Kunst, wo er eine Forschungsdozentur in Product Design am Institut Design innehat.
Nina Gellersen, (Leitung Major Product Design & Management)

Nach dem Abitur absolvierte Nina Gellersen eine Ausbildung zur Kfz-Mechanikerin und studierte anschliessend an der FH Darmstadt Industrial Design. Nach Tätigkeiten im Marketing wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die HfG Schwäbisch Gmünd und die Folkwang Hochschule. Dort war sie vorwiegend im Schwerpunkt Technisches Design tätig und für die Einführung in die methodischen Entwurfsgrundlagen verantwortlich. In ihrer eigenen Tätigkeit als Designerin befasste sich Nina Gellersen im Rahmen ihrer Anstellung bei Ingenhoven Architekten mit der Konzeption und Gestaltung von Möbeln und Einrichtungsgegenständen an der Schnittstelle von Objekt (also dem Gebäude) und Mensch. Nebenbei befasst sie sich auch mit der Forschung und arbeitet an einer Dissertation über Berufsbiografien von Absolventinnen und Absolventen der HfG Ulm. Seit September 2008 ist Nina Gellersen Leiterin des Majors Product Design & Management.
Christoph Zellweger

Christoph Zellweger, gelernter Goldschmied/Modellmacher/Juwelenmonteur, studierte nach einigen Jahren Praxis in der Produktion am Royal College of Art in London (Master of Arts in Gerät- und Schmuckgestaltung). Ab 1993 unterrichtete er an der Sheffild Hallam University BA Metall- und Schmuckgestaltung und leitete von 1998-02 den MA im selben Studienbereich. Gleichzeitig wird er als Gastdozent an verschiedene Kunst- und Designhochschulen gerufen, gibt Vortrage und Workshops unter anderem am Central St. Martins College of Art, London, der Gerrit Rietfeld Academie in Amsterdam, am Konstfack in Stockholm, der Cranbrook Academy of Art, USA, in Portugal, Belgien, Deutschland, Finland, Irland oder auch an der Internationalen Sommerakademie in Salzburg, Österreich. Von 1998 bis 2001 forschte er als Freelance Designer für die Venture-company Scintillate Ltd. London (Licht), entwickelte Arbeiten am Europäischen Keramik Werkzentrum in Holland und bei Jakob Schläpfer in St Gallen (Textil). Christoph Zellweger stellt international aus, ist mit seinem Werk in Museen und Sammlungen weltweit vertreten und wurde in der Schweiz und Europa mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem drei Mal mit dem Eidgenössischen Preis für Design.
Dagmar Steffen

Dagmar Steffen studierte Design an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach und am Edinburgh College of Art. Nach dem Diplom war sie freiberuflich als Fachjournalistin und -autorin tätig und publizierte im Auftrag der HfG Offenbach mehrere Bücher (”Einstieg. Erfahrungen mit der Neuorganisation des ersten Studienjahres”, Walldorf 1994; “Design als Produktsprache. Der Offenbacher Ansatz in Theorie und Praxis”, Frankfurt 2000; “C_Moebel: Digitale Machart und gestalterische Eigenart”, Frankfurt 2003).
Ihr besonderes Interesse gilt designtheoretischen und -philosophischen Fragen, z.B. der nachhaltigen Gestaltung und Nutzung von Produkten sowie dem Zusammenhang zwischen gestalterischen Inhalten und deren Verkörperung in den Objekten. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen schlägt sich nicht nur in den Publikationen, sondern auch in der Wanderausstellung “Welche Dinge braucht der Mensch?, Hintergründe, Folgen und Perspektiven der heutigen Alltagskultur“ nieder, die sie zusammen mit Martin Krämer initiierte. Auch bei ihrer wissenschaftlichen Mitarbeit am C_Labor der HfG Offenbach ab 2000 standen Fragen des Einflusses der digitalen Technologie auf eine nachhaltige Arbeits- und Produktkultur im Mittelpunkt. Ein Stipendium der Akademy of Finland führte sie für mehrere Forschungsaufenthalte an die University of Art and Design Helsinki (Taik). Parallel war sie Lehrbeauftragte u.a. an der Bergischen Universität Wuppertal. Seit Juli 2008 ist Dagmar Steffen an der Hochschule Luzern in der Lehre sowie in den beiden CCs Product Textile und Design & Management der Forschungsabteilung FED tätig.
Andrew Polaine

Andrew Polaine studierte Contemporary Media Practice an der University of Westminster, London, und schliesst bald seinen PhD an der University of Technology in Sydney ab (Thesis title: Developing a language of interactivity through the theory of play).Er ist Mitbegründer der Gruppe für Neue Medien Anitrom in London und war als Designer unter anderem in den Agenturen Razorfish (London) und Animal Logic (Sydney) angestellt. Seit 2002 ist er als selbstständiger Designer im Bereich Interaction und Service Design tätig und hat dabei auch für live|work – eine der führenden Agenturen für Service Design – gearbeitet. Er verfügt über Lehr- und Forschungserfahrungen an der Hochschule Offenburg, der Bauhaus Universität Weimar und der University of New South Wales, Sydney, an letzterer auch in der Rolle als Head of the School of Media Arts. Andrew Polaine schreibt regelmässig über Design und ist eine treibende Kraft hinter OMNIUM, einer Initiative mit dem Ziel, online collaborative communities zu fördern. Im Sommer 2009 wechselte er an die Hochschule Luzern – Design & Kunst, wo er eine Forschungsdozentur in Service Design am Institut Design innehat.
Michael Lettenmeier

Michael Lettenmeier hat in Würzburg und Helsinki studiert, mit einem Masterabschluss in Umweltwissenschaften und –politik. Seit 2008 ist er Koordinator für das Forschungsfeld Nachhaltige Unternehmen und ressourceneffiziente Produkt-Dienstleistungs-Systeme in der Forschungsgruppe Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren des Wuppertal Instituts. Vorher arbeitete er 15 Jahre in Finnland als selbstständiger Consultant und Trainer im Bereich Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz. Seine Arbeitsschwerpunkte sind ressourceneffizientes Produzieren und Konsumieren, MIPS (material input per service unit) und Ökoeffizienz mit Schwerpunkt auf Systemen wie Transport oder Haushalte, nachhaltiger Konsum, Nachhaltigkeitsindikatoren sowie Aus- und Weiterbildung zu Ressourceneffizienz. Er hat u.a. Lehraufträge an der Fachhochschule Turku und der Hochschule für Kunst und Design Helsinki. Ab dem Herbstsemester 2009 ist Michael Lettenmeier als Dozent für Nachhaltigkeit im Major Product Design & Management tätig.
michael.lettenmeier@wupperinst.org
Isabel Rosa Müggler

Seit ihrem erfolgreichen Abschluss des Studiengangs Textildesign an der Hochschule Luzern – Design & Kunst im 2000 sowie dem MAS Digitales Design & Management 2006 ist Isabel Rosa Müggler zunächst als Designerin tätig. Für Firmen im In- und Ausland entwickelt sie Stoffe und Kollektionskonzepte. Im Jahr 2005 folgt der Schritt zum eigenen Modelabel: gemeinsam mit Lilla Wicki gründete sie das Label „Lillarosa“, das sich auf Seidenkleider und Accessoires aus Stickereien und handgefertigten Stoffen in Kleinserien spezialisiert. Seit 2008 ist sie Teilhaberin der Firma Ariasphere Sitzerland GmbH mit Sitz in der Schweiz. Die Tätigkeit im kommerziellen Modebereich geht der Frage nach wie das alltägliche Bedürfnis Kleider zu tragen eine bereichernde Leidenschaft bleiben kann und inwiefern dafür die internationale Fertigungskette radikal neu gedacht werden muss. Ihre Diplomarbeit „ROSA“ wurde 2001 mit dem Designpreis Schweiz in der Kategorie Willy Guhl ausgezeichnet. Zudem ist Isabel Rosa Müggler für die Hochschule Luzern – Design & Kunst als Projektleiterin in der Forschung und als Dozentin für den Studiengang Textildesign und den Master PDM tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich Design & Technologie. Ihr persönlicher Ausgangspunkt für Gestaltung ist immerzu Farbe und deren facettenreiche Ausprägung in Material und Produkt.
Andrea Weber Marin

Andrea Weber Marin studierte Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich und absolvierte die Ausbildung zum Höheren Lehramt. Ihre Doktorarbeit verfasste sie am Institut für automatisierte Produktion der ETH Zürich. Nach Tätigkeiten bei der CIBA Basel in der Division Textilfarbstoffe und – Chemikalien sowie am Institut für automatisierte Produktion im Bereich Methodenentwicklung für die Analyse von Produktionssystemen wurde sie im Jahr 2004 Dozentin an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. In dieser Funktion war sie an der Entwicklung der Bachelor-Studiengänge in Textildesign und Design Management, International beteiligt und baute das Nachdiplomstudium Digital Design and Management auf. Sie leitete ad interim ein Jahr lang den Studienbereich Textildesign. Heute ist sie in leitender Position in der Lehre und Weiterbildung der Hochschule Luzern – Technik & Architektur sowie in der Forschung als Leiterin des Kompetenzzentrums Products & Textiles am Institut Design tätig.
Stijn Ossevoort
Stijn Ossevoort studierte Industrial Design Engineering an der TU Delft und absolvierte einen Master of Arts in Product Design am Royal College of Art, London. Als Designer arbeitete er unter anderem bei Indes, Design Workshop, Philips Design und zusammen mit Ron Arad. Zuletzt war Stijn Ossevoort als Design Innovation Manager bei Roca Sanitario SA in Barcelona tätig. Neben seiner Gastprofessur am Ivrea Institute im Bereich Interaction Design verfügt er über Lehrerfahrungen am Royal College of Art und Central St.Martins. Als Forschender war er auch an der ETH Zürich (Arbeiten über intelligente, interaktive Bekleidungsstücke) und am Collegium Helveticum tätig und entwickelte unter anderem ein interaktives Buch, welches für den Designpreis Schweiz nominiert wurde. Im Sommer 2009 wechselte er an die Hochschule Luzern – Design & Kunst, wo er eine Forschungsdozentur in Product Design am Institut Design innehat.
Nina Gellersen, (Leitung Major Product Design & Management)

Nach dem Abitur absolvierte Nina Gellersen eine Ausbildung zur Kfz-Mechanikerin und studierte anschliessend an der FH Darmstadt Industrial Design. Nach Tätigkeiten im Marketing wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die HfG Schwäbisch Gmünd und die Folkwang Hochschule. Dort war sie vorwiegend im Schwerpunkt Technisches Design tätig und für die Einführung in die methodischen Entwurfsgrundlagen verantwortlich. In ihrer eigenen Tätigkeit als Designerin befasste sich Nina Gellersen im Rahmen ihrer Anstellung bei Ingenhoven Architekten mit der Konzeption und Gestaltung von Möbeln und Einrichtungsgegenständen an der Schnittstelle von Objekt (also dem Gebäude) und Mensch. Nebenbei befasst sie sich auch mit der Forschung und arbeitet an einer Dissertation über Berufsbiografien von Absolventinnen und Absolventen der HfG Ulm. Seit September 2008 ist Nina Gellersen Leiterin des Majors Product Design & Management.
Christoph Zellweger

Christoph Zellweger, gelernter Goldschmied/Modellmacher/Juwelenmonteur, studierte nach einigen Jahren Praxis in der Produktion am Royal College of Art in London (Master of Arts in Gerät- und Schmuckgestaltung). Ab 1993 unterrichtete er an der Sheffild Hallam University BA Metall- und Schmuckgestaltung und leitete von 1998-02 den MA im selben Studienbereich. Gleichzeitig wird er als Gastdozent an verschiedene Kunst- und Designhochschulen gerufen, gibt Vortrage und Workshops unter anderem am Central St. Martins College of Art, London, der Gerrit Rietfeld Academie in Amsterdam, am Konstfack in Stockholm, der Cranbrook Academy of Art, USA, in Portugal, Belgien, Deutschland, Finland, Irland oder auch an der Internationalen Sommerakademie in Salzburg, Österreich. Von 1998 bis 2001 forschte er als Freelance Designer für die Venture-company Scintillate Ltd. London (Licht), entwickelte Arbeiten am Europäischen Keramik Werkzentrum in Holland und bei Jakob Schläpfer in St Gallen (Textil). Christoph Zellweger stellt international aus, ist mit seinem Werk in Museen und Sammlungen weltweit vertreten und wurde in der Schweiz und Europa mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem drei Mal mit dem Eidgenössischen Preis für Design.
Dagmar Steffen

Dagmar Steffen studierte Design an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach und am Edinburgh College of Art. Nach dem Diplom war sie freiberuflich als Fachjournalistin und -autorin tätig und publizierte im Auftrag der HfG Offenbach mehrere Bücher (”Einstieg. Erfahrungen mit der Neuorganisation des ersten Studienjahres”, Walldorf 1994; “Design als Produktsprache. Der Offenbacher Ansatz in Theorie und Praxis”, Frankfurt 2000; “C_Moebel: Digitale Machart und gestalterische Eigenart”, Frankfurt 2003).
Ihr besonderes Interesse gilt designtheoretischen und -philosophischen Fragen, z.B. der nachhaltigen Gestaltung und Nutzung von Produkten sowie dem Zusammenhang zwischen gestalterischen Inhalten und deren Verkörperung in den Objekten. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen schlägt sich nicht nur in den Publikationen, sondern auch in der Wanderausstellung “Welche Dinge braucht der Mensch?, Hintergründe, Folgen und Perspektiven der heutigen Alltagskultur“ nieder, die sie zusammen mit Martin Krämer initiierte. Auch bei ihrer wissenschaftlichen Mitarbeit am C_Labor der HfG Offenbach ab 2000 standen Fragen des Einflusses der digitalen Technologie auf eine nachhaltige Arbeits- und Produktkultur im Mittelpunkt. Ein Stipendium der Akademy of Finland führte sie für mehrere Forschungsaufenthalte an die University of Art and Design Helsinki (Taik). Parallel war sie Lehrbeauftragte u.a. an der Bergischen Universität Wuppertal. Seit Juli 2008 ist Dagmar Steffen an der Hochschule Luzern in der Lehre sowie in den beiden CCs Product Textile und Design & Management der Forschungsabteilung FED tätig.
Andrew Polaine

Andrew Polaine studierte Contemporary Media Practice an der University of Westminster, London, und schliesst bald seinen PhD an der University of Technology in Sydney ab (Thesis title: Developing a language of interactivity through the theory of play).Er ist Mitbegründer der Gruppe für Neue Medien Anitrom in London und war als Designer unter anderem in den Agenturen Razorfish (London) und Animal Logic (Sydney) angestellt. Seit 2002 ist er als selbstständiger Designer im Bereich Interaction und Service Design tätig und hat dabei auch für live|work – eine der führenden Agenturen für Service Design – gearbeitet. Er verfügt über Lehr- und Forschungserfahrungen an der Hochschule Offenburg, der Bauhaus Universität Weimar und der University of New South Wales, Sydney, an letzterer auch in der Rolle als Head of the School of Media Arts. Andrew Polaine schreibt regelmässig über Design und ist eine treibende Kraft hinter OMNIUM, einer Initiative mit dem Ziel, online collaborative communities zu fördern. Im Sommer 2009 wechselte er an die Hochschule Luzern – Design & Kunst, wo er eine Forschungsdozentur in Service Design am Institut Design innehat.
Michael Lettenmeier

Michael Lettenmeier hat in Würzburg und Helsinki studiert, mit einem Masterabschluss in Umweltwissenschaften und –politik. Seit 2008 ist er Koordinator für das Forschungsfeld Nachhaltige Unternehmen und ressourceneffiziente Produkt-Dienstleistungs-Systeme in der Forschungsgruppe Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren des Wuppertal Instituts. Vorher arbeitete er 15 Jahre in Finnland als selbstständiger Consultant und Trainer im Bereich Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz. Seine Arbeitsschwerpunkte sind ressourceneffizientes Produzieren und Konsumieren, MIPS (material input per service unit) und Ökoeffizienz mit Schwerpunkt auf Systemen wie Transport oder Haushalte, nachhaltiger Konsum, Nachhaltigkeitsindikatoren sowie Aus- und Weiterbildung zu Ressourceneffizienz. Er hat u.a. Lehraufträge an der Fachhochschule Turku und der Hochschule für Kunst und Design Helsinki. Ab dem Herbstsemester 2009 ist Michael Lettenmeier als Dozent für Nachhaltigkeit im Major Product Design & Management tätig.
michael.lettenmeier@wupperinst.org
Leitung Major Product Design & Management
Mail: nina.gellersen@hslu.ch

