
Camera Arts
Fotografie im Kontext von Medien, Kunst und Gesellschaft
Das künstlerisch-gestalterische Studium Camera Arts qualifiziert für aktuelle und zukünftige Fotografie: kontextuell, erzählend und Beziehungen herstellend.

Das Studium zur Fotografie im Kontext von Medien, Kunst und Gesellschaft antwortet auf die sich verändernde Praxis der künstlerischen und angewandten Fotografie, die zunehmend geprägt ist von Medienkonvergenz und expandierender Anwendung visueller Technologien. Das Programm fokussiert auf die praktische Herangehensweise und konzeptionelle Motive der aktuellen fotografischen Praxis. Zudem stehen die Wechselwirkung zwischen Bildrezipienten und -Hersteller, die mittels digitaler Bilder miteinander interagieren, im Zentrum. Damit werden auch die weitreichenden Potentiale visueller Medien und ihre fast unbegrenzte Fähigkeit, die Imagination des Betrachters zu transformieren, relevant.
Durch die Prismen der drei konzeptuellen Vertiefungen "Photography & Arts", "Photography, Documentary & Editorial Design" und "Visual Narratives & Transmedia Storytelling" lernen die Studierenden ihre künstlerischen Positionen zu artikulieren und redaktionelle Inhalte visuell auszudrücken und zu vermitteln. Sie eignen sich praktische Erfahrungen und reflektiertes Wissen der Fotografie und Gestaltung an, was ihnen ermöglicht, als kritische Kunstfotograf/in und fortgeschrittene Bild- und Mediengestalter/in tätig zu sein, die sich proaktiv mit den gegenwärtigen und zukünftigen beruflichen und gesellschaftlichen Realitäten auseinandersetzen.
Inhalte des Studiums
Der individuelle fotografische Blick der Studierenden durchläuft während der Ausbildung einen Reifungsprozess. Im ersten Studienjahr lernen sie die Grundlagen der Fotografie und die Kamera als Werkzeug kennen, machen sich mit den traditionellen und erweiterten Anwendungsformen vertraut und werden in die digitalen, visuellen Produktionsketten eingeführt.
Im zweiten Studienjahr wird das Kamerabild in seinen medialen Möglichkeiten untersucht und in seiner komplexen Verbindung zu Ton, Text, Licht, Zeit und Bewegung reflektiert. Das fotografische Bild ist dabei erzählendes Medium, das selbst experimentelle und nicht lineare Erzählformen in sozialen Netzwerken bis zur räumlich-installativen Inszenierung von Bildern zu fassen vermag.
Die Studierenden sind im letzten Studienjahr frei, sich auf die künstlerische, dokumentarische und redaktionelle oder strategisch vermittelnde Anwendung des Kamerabildes zu konzentrieren und ihre Bild-Autorschaft in Praxisprojekten und der Abschlussarbeit einzusetzen. Die Umsetzung von kontext- und medienspezifischen oder auch medienübergreifenden fotografischen Konzepten im Bezug zu aktuellen und relevanten gesellschaftlichen Fragen steht im Zentrum des Schaffens.
Berufsfelder
Neben den handwerklichen Fertigkeiten liegt die berufsqualifizierende Einzigartigkeit des Studiums in der Kompetenz, multimediale Herausforderungen zu bewältigen und im Bereich der Fotografie auf bedeutungsvolle Weise medienübergreifend zu konzipieren und umsetzen zu können.
Absolvierende erhalten das Diplom Bachelor in Visueller Kommunikation. Sie können in den Bereichen der Fotografie, beziehungsweise des Editorial Designs sowie des visuellen Journalismus und der Kommunikation von Unternehmen, Verwaltungen und Kulturinstitutionen der visuellen Vermittlung tätig sein oder auch freischaffend in der Kunstfotografie arbeiten.
Allgemeine Informationen zum Studium (Aufnahmebedingungen und -verfahren, Studiumdauer, Abschluss, Anmeldeformular, Studiengebühren)

